🏆 Pokal-Awards: Von Zeitreisenden und Verschwörungstheoretikern | OneFootball

🏆 Pokal-Awards: Von Zeitreisenden und Verschwörungstheoretikern

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Jan Schultz

Puh, was fĂŒr ein Wochenende! Satte 26 Pokalspiele liefen am Wochenende und sorgten dabei fĂŒr Überraschungen, Spannung und KuriositĂ€ten. Ein gefundenes Fressen fĂŒr unsere Awards!


Alle Partien des DFB-Pokals gibt es ohne Abo fĂŒr 3,99 Euro pro Spiel im ‚Sky‘-Livestream auf OneFootball zu sehen. Wie leicht Du die Spiele kaufen kannst, erklĂ€ren wir Dir hier.


Der „Zeitreise“-Award

Weißt du noch, als Fans im Stadion das Normalste auf der Welt waren? Als Zuschauer ihre Mannschaft ĂŒber 90 Minuten nach vorne peitschten und zwischendurch auch mal pfiffen, wenn der Gegner am Ball war? In diese fast vergessene Zeit reisten alle Zuschauer am Sonntag in Rostock und Magdeburg zurĂŒck.

Denn in beiden Stadien waren mehrere tausend Fans zugegen, an der Ostsee 7500, an der Elbe 5000. Und in beiden Arenen machten die AnhÀnger mÀchtig Alarm. Die AbstÀnde auf den RÀngen wirkten zwar phasenweise bedenklich, doch die Stimmung garantierte GÀnsehaut!


Der „Sommergewitter“-Award

Eigentlich war am Samstag in Mönchengladbach gutes Wetter, auf den letzten DrĂŒcker zeigte sich der Sommer noch einmal von seiner schönsten Seite. Eine Art Unwetter zog dann aber trotzdem auf – und ĂŒber das ĂŒberforderte Oberneuland hinweg. Und wie es sich fĂŒr so einen ordentlichen Wetterumschwung gehört, war auch ein Blitz zugegen. Ein Blitz namens Patrick Herrmann.

Denn zwischen dessen zwei Treffern lagen gerade einmal 51 Sekunden. Seit detaillierter Datenerfassung traf kein Gladbacher schneller doppelt.


Der „Abendlatte“-Award

Okay, dieses Wortspiel ist wirklich ausbaufĂ€hig. Aber wie der SC Freiburg am Sonntagabend mit seinen Chancen umgegangen ist, hat uns schlichtweg sprachlos gemacht – also naja, beinahe. Binnen kĂŒrzester Zeit scheiterte der Bundesligist in Mannheim drei Mal an der Latte, zwei Mal aus kĂŒrzester Distanz.


Der „Illuminati“-Award

Wer auf ein spannendes Duell gehofft hatte, wurde in Leverkusen schwer enttĂ€uscht. Denn die Werkself machte mit Norderstedt kurzen Prozess, nach einer halben Stunde stand es bereits 6:0. Dass am Ende nur ein weiteres Tor dazukam, ist eindeutig Stoff fĂŒr jeden Verschwörungstheoretiker. Denn aus exakt sieben Worten besteht auch der Name des wohl legendĂ€rsten Norderstedt-Spielers: Johann Magnus Kilian Ludwig von Knebel Döberitz. Das kann doch kein Zufall sein!?


Der „Wer bremst, verliert“-Award

Vollgasfußball spielte der 1. FC Köln gegen die VSG Altglienicke nicht, am Ende stand aber dennoch ein deutlicher 6:0-Erfolg fĂŒr den Bundesligisten. Denn phasenweise zogen die Geißböcke eben doch voll durch. Und das nicht nur metaphorisch. So rasierte Jorge MerĂ© per GrĂ€tsche einfach kurzerhand die Eckfahne.


Der „Ketchup“-Award

Auf dem Papier las sich die Aufgabe von Greuther FĂŒrth eigentlich relativ einfach, der Zweitligist trat im heimischen Stadion schließlich gegen FĂŒnftligist Meinerzhagen an. Am Ende wurde es aber richtig schwer. Die Bayern liefen zunĂ€chst einem RĂŒckstand hinterher und mussten nach dem Ausgleich in die VerlĂ€ngerung.

RSV Meinerzhagen 1
SpVgg Greuther FĂŒrth 6
regulÀre Spielzeit

Dort griff dann aber das Prinzip Ketchupflasche. Denn gegen einen Gegner, der stehend K.o. war und mehrere Verletzte beklagte, schossen die FĂŒrther noch einen 6:1-Kantersieg heraus. Mit den fĂŒnf Buden in der Nachspielzeit schlitterte der Zweitligist aber knapp an einem Rekord vorbei, denn Viktoria Köln bejubelte 1974 sogar sechs Tore in der VerlĂ€ngerung.