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·30. August 2025
Der 1. FC Köln startet mit Mut, Herz und Selbstvertrauen gegen Freiburg

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Simon Bartsch
30 August, 2025
Zwar ist der SC Freiburg mit einer Niederlage in die Bundesliga gestartet, dennoch erwartet Kölns Coach Lukas Kwasniok eine schwere Aufgabe am Sonntag. Eine schwere, aber keine aussichtslose. So will der 1. FC Köln gegen Freiburg punkten.
Linton Maina im Spiel gegen den SC Freiburg
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Zwei Wochen ist die neue Saison bereits alt, da kommt FC-Trainer Lukas Kwasniok erstmals in den Genuss eines Bundesliga-Heimspiels im Kölner Stadion. Von großer Vorfreude will der 44-Jährige aber nichts wissen. Nicht, weil der Kölner Coach keine verspürt, vielmehr, weil Kwasniok diese Glückseligkeit an anderer Stelle sehen will. „Wir freuen uns auf die Atmosphäre. Es geht aber vielmehr darum, Freude nach dem Spiel ausstrahlen zu dürfen“, sagt der Trainer. Und das, „weil die Mannschaft eine gute Leistung gezeigt oder das Spiel gewonnen hat.“ Ganz sicher wäre dem Trainer ein Zusammentreffen beider Punkte am liebsten. Denn der Einstand mit zwei Pflichtspielsiegen zum Auftakt war schon ein besonders guter, mit einem weiteren am Sonntagabend hätten die Kölner einen perfekten Start hingelegt, sich frühzeitig ein kleines Polster und vermutlich auch so etwas wie Respekt verschafft.
Doch die Aufgabe wird keine leichte. Der FC empfängt den SC Freiburg im eigenen Stadion. Nach Mainz bekommen es die Kölner also auch am zweiten Spieltag mit einem Club aus dem europäischen Wettbewerb zu tun. „Ich finde schon, dass man Freiburg und Mainz vergleichen kann. Gerade, was die Entwicklung der vergangenen Jahre angeht. Vielleicht gab es bei Freiburg eine etwas größere Stabilität“, sagt der Trainer. Ein „kleiner Verein“ sei das Team aus dem Breisgau jedenfalls nicht mehr. Auch der Sportclub hat einige Veränderungen im Sommer vorgenommen. Leistungsträger verloren, Hoffnungsträger dazugewonnen. Vor allem der Verlust von Ritsu Doan wiegt schwer. Der Motor der vergangenen Spielzeit ist bekanntlich nach Frankfurt gewechselt. „Sie werden den Abgang von Doan über kurz oder lang kompensieren können. Sie haben schon auch gute Transfers getätigt“, sagt der Coach.
Kwasniok betont, dass Freiburg schon auch mal eine Stange Geld in die Hand nehmen kann, um den Kader zu stärken. Mehr als 30 Millionen Euro hat der Sportclub in den Kader investiert. Alleine 20 für die beiden Offensivkräfte Yuito Suzuki (Bröndby) und Cyriaque Irié (Troyes). Ein besonderer Fokus lag aber nicht auf den Neuverpflichtungen. „Wir haben bei allen Spielern genau hingeschaut“, sagte der Coach und erklärte, dass die 1:3-Auftaktniederlage gegen den FC Augsburg aus Freiburger Sicht höchst unglücklich verlaufen sei. „Ich gehe davon aus, dass sie herkommen und wissen, so schlecht war das nicht“, sagte Kwasniok. „Es ist eine Mannschaft, die sich durch Intensität, Aktivität auszeichnet, aber auch durch eine hohe Gefahrenlage bei Standards“, so der Trainer weiter. „Es wird logischerweise ein schwerer Fight werden.“
Und den gilt es für den FC dann auch anzunehmen. Gerade die Defensivleistung seiner Mannschaft will der Trainer besonders hervorgehoben haben. „Es wird unterschätzt, dass das auch in der vergangenen Saison so war. Es war ein Hauptgrund dafür, dass der FC aufgestiegen ist“, so Kwasniok, der dann auch noch warme Worte gerade für Timo Hübers und Eric Martel fand, „die eine unheimliche Verteidigungs- und Aufopferungsbereitschaft in sich tragen. Das führt dazu, dass die anderen das auch machen müssen.“ Grundsätzlich fände das mit „Herz verteidigen“ zu wenig Beachtung. Das wäre schon sehr gut gegen Mainz gewesen, spielerisch gäbe es noch Luft nach oben“, sagte der Trainer.
Gegen den SC Freiburg kann Kwansiok wohl wieder aus dem Vollen schöpfen. Die unter der Woche angeschlagenen Spieler waren wieder allesamt im Training. Ob es für den Kader reicht, wird sich kurzfristig zeigen. Gerade hinter Linton Maina sollte sich aber längst ein Ausrufezeichen befinden. Und nach dem Erfolg über Mainz startet der FC auch mit breiter Brust in das erste Heimspiel, das – wenn es nach Kwasniok geht – auch im Nachgang für Freude sorgen soll.
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