Burgstaller, Zalazar, Asamoah: S04-Verbindungen zu St. Pauli | OneFootball

Burgstaller, Zalazar, Asamoah: S04-Verbindungen zu St. Pauli

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Es gehört zu den am öftesten bedienten Klischees im Fußball, bei der Rückkehr an die alte Wirkungsstätte oder einem Aufeinandertreffen mit dem Ex-Klub von einer 'ganz besonderen Partie' zu sprechen. Wenn der FC Schalke 04 am Samstagabend beim FC St. Pauli antritt, liegt dieser Fall bei wichtigen Akteuren auf beiden Seiten vor.

Das Portal Transfermarkt verzeichnet in der Historie beider Vereine insgesamt 13 unmittelbare Wechsel untereinander. Dazu zählen allerdings auch Spieler, die aus diversen Nachwuchsmannschaften des einen zum anderen Klub gewechselt sind. Die größte Aufmerksamkeit dürfte dabei in Bezugnahme auf das Spiel am Millerntor am Samstagabend Guido Burgstaller zuteil werden. Der Angreifer wurde auf Schalke voriges Jahr nicht mehr gebraucht, beim FC St. Pauli ist er absoluter Leistungsträger.

Burgstaller führt St. Pauli an die Spitze

Mit zwölf Toren und vier Vorlagen hat der Österreicher einen gewaltigen Anteil am Höhenflug der Kiezkicker, die mit der Tabellenführung da stehen, wo es Schalke nach Möglichkeit am 34. Spieltag schaffen möchte. Burgstaller hat damit übrigens genauso viele Saisontore auf dem Konto wie Simon Terodde, der das Duell am Samstag verletzt verpassen wird. Einen zweiten Torjäger seines Formats haben die Königsblauen nicht, zuletzt sprang aber unter anderem Rodrigo Zalazar in die Bresche.

Zalazar und Asamoah als Leihspieler sehr beliebt

Der Uruguayer findet unter den erwähnten 13 Wechseln keine Berücksichtigung, weil er im Sommer von Eintracht Frankfurt ins Revier ging. Die Vorsaison verbrachte er lediglich als Leihspieler am Millerntor, hinterließ dabei aber einen bleibenden Eindruck. Mit je sechs Treffern und Vorlagen wurde der Mittelfeldmann zu einem Liebling der Massen auf St. Pauli. Diesen Status hat gewissermaßen auch Gerald Asamoah noch immer inne. Der heutige Leiter des Lizenzbereichs auf Schalke verbrachte die Saison 2010/11 als Leihspieler bei St. Pauli und machte sich mit einem Siegtreffer im Stadtderby gegen den Hamburger SV unsterblich. Es war der erste Dreier gegen den ungeliebten 'Großen Bruder' für die Boys in Brown seit 1977.

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