
LIGABlatt
·30. August 2025
3:1! Aufregung um Abseitstreffer: Galatasaray schlägt Rizespor mit Mühe

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·30. August 2025
Vier Spiele, vier Siege – Galatasaray bleibt das Maß aller Dinge, hat am Samstagabend auch Rizespor mit 3:1 besiegt, dabei aber den ersten Gegentreffer der Saison kassiert. Sanchez, Osimhen und Icardi machten mit ihren Toren den Unterschied. Im Fokus stand aber vor allem das wegen Abseits nicht gegebene Ausgleichstor von Rizespor.
Galatasaray-Trainer Okan Buruk veränderte seine Startelf gegenüber dem 4:0-Sieg in Kayseri in der Vorwoche auf lediglich einer Position. Jakobs, für den Elmalı auf der linken Seite eine Position nach hinten rückte, wurde durch Lemina ersetzt.
Mit dem gewohnten Selbstverständnis startete der türkische Rekordmeister ins Spiel und hatte alsbald die erste Möglichkeit zu verzeichnen, Sallais Abschluss aus halbrechter Position flog aber noch am Tor vorbei (12,). Galatasaray war in der Anfangsphase sehr dominant, drängte Rizespor zumeist in deren Hälfte, doch auch die Gäste blieben potenziell immer gefährlich. Sahins drehte sich rechts im Strafraum gut auf und schoss den Ball an den Pfosten (18.). Fast im Gegenzug jubelten dann aber doch die "Löwen": Nach einer Gabriel-Sara-Ecke stieg Sanchez (20.) am Fünfereck am höchsten und lenkte den Ball mit der Stirn ins linke Eck – ein schulbuchmäßiger Kopfball und gleichzeitig das 4000. Tor in der Süper-Lig-Geschichte von Galatasaray.
Mutmaßlicher Abseitstreffer sorgt für viel Wirbel
In der Folge scheiterten Sara und Sallai (28.) im Rahmen einer Doppelchance an einer höheren Führung, dann waren plötzlich Schiedsrichter Ali Yılmaz und die TV-Kameras im Fokus. An der Strafraumgrenze legte Rizespors Sowe für Laci (36.) ab, der aus 20 Metern wuchtig ins rechte untere Eck traf. Nach VAR-Check wurde der Treffer wegen einer vorangegangenen Abseitsstellung von Sowe einkassiert, in der TV-Übertragung blieb ein entsprechender Beleg der Abseitsstellung aber zunächst aus. Erst Minuten später kursierten im Netz erste Fotos, die zeigten, dass Sowe mit der Hacke minimal im Abseits stand. Noch bitterer für Rize und Laci: Kurz vor der Pause bekam der Albaner einen weiteren Treffer wegen Abseits aberkannt, diesmal war die Sache aber sofort klar.
Güvenç und Torreira bringen Rize zurück ins Spiel
Zum Start der zweiten Halbzeit verzichtete GS-Trainer Buruk zunächst auf Wechsel, welche sich aber auch nicht sonderlich aufdrängten. Ohnehin waren die "Löwen" nach dem Seitenwechsel bissiger, drängten direkt auf das zweite Tor. Torreira scheiterte noch am klasse reagierenden Canpolat (51.), Akgün vergab dann verhältnismäßig kläglich (60.). Und so war es Osimhen (65.), der für das verdiente 2:0 sorgte. Der Nigerianer stand nach einer punktgenauen Flanke des auf links mal ausgewichenen Bardakçi goldrichtig und nickte aus fünf Metern locker ein. Danach wurde Galatasaray aber etwas leichtsinnig. Güvenç spielte einen fahrlässigen Pass auf Torreira, der von hinten angelaufen und dem der Ball sofort geklaut wurde. Über Umwege kam die Kugel zu Varesanovic (73.) , der den unnötigen Aussetzer der GS-Defensive zum Anschluss nutzte. In der Schlussphase feierte dann noch Neuzugang Singo sein Debüt. Das letzte Wort hatte aber der ebenfalls eingewechselte Icardi, der in der zweiten Minute der Nachspielzeit zum 3:1-Endstand traf.
Mit dem vierten Sieg im vierten Spiel wahrt "Cim Bom" die weiße Weste und grüßt weiter von der Tabellenspitze. Für die Nationalspieler geht es nun auf Länderspielreise für die WM-Qualifikation. Für Galatasaray geht es dann in zwei Wochen auswärts gegen Eyüpspor weiter, ehe das erste Champions-League-Spiel der Saison bei Eintracht Frankfurt ansteht.
Foto: X / Galatasaray
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