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·31. August 2025
Bericht: Erster Bundesliga-Trainer vor dem Aus

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·31. August 2025
Steht schon nach dem zweiten Spieltag die erste Trainerentlassung in der neuen Bundesliga-Saison bevor? Einem Bericht der Bild zufolge ist das ernstzunehmendes Szenario. Demnach wird bei Bayer Leverkusen bereits über den Job von Erik ten Hag diskutiert. Es sei zurzeit "völlig offen", ob der Niederländer die Werkself auch nach der Länderspielpause noch betreut, heißt es dort.
Bis zum Ende des Transferfensters am kommenden Montagabend soll noch keine Entscheidung über den Trainer gefällt werden. Anschließend scheinen allerdings alle Optionen denkbar zu sein. Das berichtet auch der kicker. Das Fachmagazin spekuliert sogar, dass ten Hags Entlassung bereits vor Montagabend beschlossen werden könnte und erst anschließend kommuniziert wird. Ten Hag besitze intern über keinen Rückendeckung mehr, heißt es weiter.
Aus den ersten beiden Spielen der Saison holte ten Hags Mannschaft lediglich einen Punkt. Eine schwache Ausbeute, doch was den Leverkusener Verantwortlichen besonders missfallen dürfte, ist die Art und Weise, wie die Mannschaft auftrat.
Am Samstag schien die Werkself beim Auswärtsspiel bei Werder Bremen bereits die drei Punkte sicher zu haben. Mit 3:1 lag die Werkself in der 64. Minute nach einem Doppelpack von Patrick Schick und dem Premierentreffer von Neuzugang Malik Tillman in Front. Zudem spielte Werder in Unterzahl. Niklas Stark hatte vor dem Elfmeter zum 3:1 die Gelb-Rote Karte gesehen.
Bremer Freude, Leverkusener Leid: Die Werkself verspielte beim SVW ein 3:1 / IBRAHIM OT/GettyImages
Auf ein Comeback haben wohl selbst die optimistischsten Bremer nicht mehr ernsthaft gehofft. Doch dem SVW gelang noch der Ausgleich. Neuzugang Isaac Schmidt und Startelfdebütant Karim Coulibaly besorgten das 3:3. Ten Hags Mannschaft hatte den sicher geglaubten Sieg in Überzahl aus der Hand gegeben.
Ein desolates Resultat, das auf eine enttäuschende Partie am ersten Bundesliga-Spieltag folgte. Vor heimischem Publikum kassierte die Werkself am vergangenen Wochenende eine 1:2-Pleite gegen die TSG Hoffenheim, den Vorjahres-15.
Die TSG hatte zwar eine starke Vorbereitung gespielt und macht sich Hoffnung, in dieser Saison deutlich verbessert daherzukommen. Doch ähnlich wie die Werkself tauschte sie im Sommer große Teile des Kaders aus. Dass sie daher eigentlich noch sehr weit davon entfernt ist, mit den Spitzenteams der Liga mithalten zu können, zeigte sich an diesem Samstag. Gegen Eintracht Frankfurt kassierte die Mannschaft von Christian Ilzer eine eindeutige 1:3-Heimniederlage.
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