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Dominik Berger·4. August 2022

📸 Von Wurst bis QR-Code: Die verrücktesten neuen Trikots des Jahres

Artikelbild:📸 Von Wurst bis QR-Code: Die verrücktesten neuen Trikots des Jahres

Spätestens seit dem Mega-Wechsel 2009 von Cristiano Ronaldo zu Real Madrid wissen die Vereine dieser Welt, dass man mit Trikots eine ganze Menge Geld verdienen kann. Weswegen viele Teams Jahr für Jahr ihren Trikotkoffer aufblähen, schließlich will jeder Fan auch eine Halloween-Sonderedition vom SSC Neapel tragen.

Zu Saisonbeginn haben wir uns in diversen Ligen genauer umgesehen, welche Vereine vor allem durch außergewöhnliche Designs auffallen. Wir sagen es mal so: Ein paar Kandidaten gibt es dann doch.

Stade Brest (Frankreich)

Wenn das Trikot mehr Sponsoren aufweist als beinahe Platz auf dem Shirt zur Verfügung steht, dann ist man normalerweise in Österreich zuhause. Doch in diesem Fall schauen wir nach Frankreich in die Ligue 1 und landen bei Stade Brest, die vor allem durch ein außergewöhnliches Freibeuter-Logo auffallen.

Das hat vor allem mit dem Spitznamen „Die Piraten“ zu tun, das Schiff auf dem Trikot hat auf jeden Fall einige Logos zu umkurven.


Como Calcio (Italien)

Mit der Verpflichtung und Miteigentümerschaft von Ex-Arsenal-Star Cesc Fabregas hat der italienische Zweitligist ohnehin schon mediale Aufmerksamkeit bekommen.

Doch auch ohne den prestigeträchtigen Neuzugang müssten sich die Kicker vom Comer See nicht verstecken. Ein Künstler entwarf das Trikot extra für den Klub, dessen Design entfernt an die Region um die bekannte Urlaubsgegend und den See erinnern soll.


FC St. Pauli (Deutschland)

St. Pauli ist immer ein bisschen anders, das beginnt schon beim eigenen Ausrüster, denn die Kiezkicker designen und produzieren ihre Trikots seit vergangenem Jahr selbst. Das veranlasste die Boys in Brown zu einem speziellen dritten Trikot, das ebenfalls wie das Comer Trikot mit einem Künstler designt wurde.

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Im Falle von St. Pauli handelt es sich allerdings um den Graffitikünstler ‚Oz‘, der sich für die Kiezkicker ausnahmsweise mal auf einem Trikot statt einer Wand verewigte.


Bedale (England)

Den meisten Fußballfans wird Bedale wohl weniger ein Begriff sein, schließlich spielt der Klub in einer besseren Freizeitliga, fällt aber immer wieder durch spektakuläre Designs auf.

Für die neue Saison entschieden sich die Kicker für eine Mischung aus Obst und Fleisch, ein Prozentsatz der Einnahmen geht an die englische Prostata-Vorsorge, damit haben sie sich die Erwähnung gleich doppelt verdient!


Adana Demirspor (Türkei)

Wer bei Adana Demirspor nicht direkt Mario Balotelli im Kopf hat, darf sich eigentlich auch kein Fan des türkischen Fußballs nennen. Tatsächlich tummeln sich dort weitere bekannte Namen, allen voran der Ex-Napoli-Star Gökhan Inler.

Hier kannst Du das neue Trikot des türkischen Teams, das wohl an einen Blitzeinschlag in einer sternenklaren Nacht erinnern soll, in ganzer Pracht bewundern.


Atlético Madrid (Spanien)

Fußballfans und Traditionen sind eine Sache für sich, das hat man im letzten Jahr in Dortmund mitbekommen, als Ausrüster Puma das BVB-Logo erst wegließ und dann unter heftigem Protest das Emblem auf dem Trikot nachträglich einfügte. Bei den Colchoneros haben die Herzogenauracher nichts verbrochen, die Schuld liegt diesmal in der Kreativität von Nike.

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Der US-Hersteller setzte für diese Saison ebenfalls wieder auf die altbekannten rot-weißen Streifen, allerdings in einer eher schrägen Anordnung. Damit erinnern die Trikots irgendwie an Erdbeer-Sahne-Bonbons. Da schaut auch Neuzugang Molina nur so semi-begeistert drein.


Cagliari Calcio (Italien)

Ein Trikot wie ein QR-Code. Die Italiener und der hierzulande eher unbekannte Ausrüster ‚EyeSport‘ gehen in der Serie B zumindest bei Pokalwettbewerben(?) neue Wege. Das dritte Trikot ist farblich relativ weit weg von den eigentlichen Vereinsfarben.

Das Design solle die Region Sardinien darstellen, außerdem befinden sich an den Seitenelementen Erinnerungen an den Meistertitel aus dem Jahr 1969/1970. Das ist ja dann doch ganz nett.


Reading FC (England)

Blau-weiße Streifen auf der Brust sind ganz gewiss nichts Ausgefallenes. Wenn man dazu aber auch ganz feine, andersfarbige Streifen auf die Ärmel packt, ergibt das definitiv einen wilden Look. So wie beim neuen Heimtrikot vom englischen Zweitligisten Reading.

Dahinter steckt allerdings eine wunderbare Idee. Die vom Blauen ins Rote verlaufenden Linien zeigen an, wie sich die Durchschnittstemperatur in Reading seit der Vereinsgründung verändert hat. Das Design macht also auf die schlimmen Folgen des Klimawandels aufmerksam.