Von Wolfsburg bis Hertha: So viele Profis stehen in den Kadern

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Der internationale Transfermarkt lässt sich bislang eher schleppend an. Die Auswirkungen lassen sich auch in der Bundesliga ablesen. Viele Klubs müssen darauf warten, nicht mehr gebrauchte Spieler abgeben zu können, ehe ihr Platz an Neuzugänge geht. Die Hälfte der 18 Klubs weist nach eigenen Angaben derzeit mindestens 30 Mann im Kader auf.

Dies ergibt eine Recherche der Sportschau, die die Vereinshomepages der Bundesliga-Klubs durchforstet hat. Weil es dabei definitorische Unterschiede gibt, sind die Zahlen mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Zum Beispiel bei Borussia Dortmund: Der DFB-Pokalsieger führt Marcel Schmelzer und Jadon Sancho unter seinen Kader-Mitgliedern. Der Routinier spielt sportlich keine Rolle mehr, absolviert nur seine Rehabilitation aus versicherungstechnischen Gründen offiziell als BVB-Profi. Der Engländer wartet weiter darauf, dass sein Wechsel zu Manchester United endgültig spruchreif wird.

Bayern Ausnahme unter Europapokal-Teilnehmern

Gewisse Trends lassen sich dennoch ablesen. Bemerkenswert ist unter anderem, wie sehr sich der FC Bayern von den übrigen Teilnehmern am Europapokal unterscheidet. Der Rekordmeister stellt Julian Nagelsmann nach eigenen Angaben insgesamt 26 Profis zur Verfügung, weniger hat nur Pal Dardai bei Hertha BSC unter seinen Fittichen. Alle übrigen Klubs, die die Bundesliga international vertreten, gehören zur Gruppe von Teams mit mindestens 30 Spielern.

Wolfsburgs Kader anderthalbmal so groß wie Bayerns

Den sprichwörtlichen Vogel schießt dabei der VfL Wolfsburg ab, der mit 38 Kickern einen fast anderthalbmal so großen Kader aufweist wie der FC Bayern. Natürlich liegt das unter anderem daran, dass bei den Wölfen mehrere Talente gelistet sind, die kaum Chancen auf relevante Spielanteile haben dürften. Dies ist aber bei nahezu allen Bundesliga-Klubs der Fall. Bemerkenswert ist derweil auch ein Blick in die 2. Bundesliga, die am Freitag ihre neue Saison eröffnet: Dort haben nur vier Teams einen Kader von mindestens 30 Kickern (Dynamo Dresden, FC Ingolstadt, SC Paderborn und FC Schalke 04). Zu erwarten steht durchaus, dass sich im Oberhaus noch einiges tut, je näher der Saisonauftakt rückt.

So viele Profis stehen im Kader der Bundesliga-Klubs

1. VfL Wolfsburg 38 Spieler im Profikader

2. 1. FC Union Berlin 33 Spieler

= 2. Eintracht Frankfurt 33 Spieler

= 2. TSG Hoffenheim 33 Spieler

5. VfB Stuttgart 32 Spieler

6. Borussia Dortmund 31 Spieler

7. 1. FC Köln 30 Spieler

= 7. RB Leipzig 30 Spieler

= 7. Bayer Leverkusen 30 Spieler

10. FC Augsburg 29 Spieler

= 10. VfL Bochum 29 Spieler

12. SpVgg Greuther Fürth 28 Spieler

= 12. Borussia Mönchengladbach 28 Spieler

14. FC Bayern 26 Spieler

= 14. Arminia Bielefeld 26 Spieler

= 14. SC Freiburg 26 Spieler

= 14. 1. FSV Mainz 05 26 Spieler

18. Hertha BSC 22 Spieler

(Angaben der Vereinshomepages via Sportschau)

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