Völler: "Hauptkonkurrent für Bayern ist Borussia Dortmund" | OneFootball

Völler: "Hauptkonkurrent für Bayern ist Borussia Dortmund"

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Bayer Leverkusen greift am Sonntagnachmittag im Spitzenspiel gegen den FC Bayern nach der Tabellenführung in der Bundesliga. Die Werkself hat einen starken Saisonstart hingelegt und wirkt gefestigter als noch in manch anderen Jahren. Rudi Völler sieht seinen Klub aber nicht als größten Herausforderer für den Rekordmeister.

"Der Hauptkonkurrent ist in meinen Augen Borussia Dortmund", erklärt der Geschäftsführer gegenüber Bild am Sonntag. Immerhin hatten die Schwarzgelben auch das direkte Duell mit Bayer04 für sich entschieden. Der Beweis, dass Leverkusen gegen einen Top-Gegner gewinnen kann, steht somit noch aus und soll im Idealfall am Sonntag erfolgen. Dabei wird das Team von Trainer Gerardo Seoane vermutlich den ein oder anderen Rückschlag hinnehmen müssen. Dafür ist es aber bestens aufgestellt, meint Völler.

Mannschaft fällt nicht "wie ein Kartenhaus"

"Wir sind stabiler als in der Vorsaison. Das zeigt sich vor allem in Situationen, in denen es nicht so läuft", erinnert Völler an frühe Rückstände oder den Platzverweis von Robert Andrich gegen den VfB Stuttgart. "Da habe ich nicht das Gefühl, dass die Mannschaft wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt", erklärt der ehemalige DFB-Teamchef. Bemerkenswert sei auch der gute Teamgeist der Rheinländer, obwohl der Konkurrenzkampf so groß wie selten zuvor sei.

Zwei Pleiten am Stück haben Seltenheit

Kurzum sieht Völler Bayer Leverkusen wohl vor dem Duell mit dem FC Bayern so gut aufgestellt wie lange nicht. Dennoch geht die Werkself gegen den Rekordchampion nicht als Favorit ins Heimspiel. "Was das Spiel gegen die Bayern noch schwieriger macht, ist die Tatsache, dass sie schon am letzten Spieltag verloren haben. Das wollen sie sicher nicht noch mal erleben", erklärt Völler in Bezug auf die Heimniederlage der Münchner gegen Eintracht Frankfurt. Zwei Niederlagen am Stück in der Bundesliga setzte es zuletzt Ende November und Anfang Dezember 2019. Ein gutes Omen aber könnte sein: Die erste der beiden Pleiten fügte den Bayern seinerzeit Leverkusen zu.

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