Staatsstreich in Guinea: FIFA sagt WM-Quali gegen Marokko ab | OneFootball

Staatsstreich in Guinea: FIFA sagt WM-Quali gegen Marokko ab

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News | Die angesetzte Partie zwischen Guinea und Marokko wurde abgesagt. Angeblich soll es in Guineas Hauptstadt Conakry zu Putschversuchen gekommen sein.

WM-Quali-Spiel Guinea gegen Marokko abgesagt

Nachdem bereits Brasilien und Argentinien für Länderspiel-Schlagzeilen sorgten, zogen Guinea und Marokko nun nach. Das WM-Qualifikationsspiel zwischen den beiden Nationen wurde von der FIFA abgesagt. Als Grund gab der Verband einen mutmaßlichen Putschversuch in Guineas Hauptstadt Conakry an (via transfermarkt.de).

Demnach soll es im Laufe des Tages zu mehreren Schusswechseln in der Stadt gekommen sein. Das berichtete die britische Botschaft. „Wir haben den ganzen Tag Schüsse gehört“, sagte Marokkos Trainer Vahid Halilhodžić (69) gegenüber der L’Equipe. „Der Präsidentenpalast ist nicht weit weg von unserem Hotel. Ich habe Soldaten die Straße überqueren gesehen“, ergänzte er. In den sozialen Medien gibt es mehrere Videos, die einen erfolgreichen Putsch nahelegen.

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