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·31. August 2025
„Können kaum reagieren“: Bayern-Offensive am Limit – Eberl schlägt Alarm

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·31. August 2025
Der FC Bayern droht in der Offensive in eine gefährliche Schieflage zu geraten. Nach zahlreichen Abgängen ist der Kader von Vincent Kompany an vorderster Front deutlich unterbesetzt – jetzt schlägt auch Sportvorstand Max Eberl Alarm.
In diesem Transfersommer haben gleich sieben Offensivspieler den Verein verlassen: Mathys Tel, Thomas Müller, Leroy Sané, Kingsley Coman, Bryan Zaragoza, Paul Wanner und Arijon Ibrahimovic. Neu dazugekommen ist bislang nur Luis Diaz vom FC Liverpool – ein Transfer, der bereits vor Wochen fixiert wurde.
Angesichts dieser Bilanz steht Kompany nun mit einem deutlich ausgedünnten Angriffszentrum da. Besonders bitter: Der FC Bayern hatte auf einen weiteren Neuzugang gehofft – Nicolas Jackson vom FC Chelsea. Doch der sicher geglaubte Deal droht in letzter Sekunde zu platzen.
Obwohl sich der 24-jährige Senegalese bereits in München aufhält, hängt der Deal aktuell in der Schwebe. Der Grund: Chelsea will die Leihe doch nicht finalisieren, nachdem sich Liam Delap schwer verletzt hat und der Kader der Blues dadurch ebenfalls an Tiefe verliert.
Nach dem knappen 3:2-Erfolg gegen den FC Augsburg fand Max Eberl deutliche Worte: „Die Realität im Kader ist, dass wir im Angriff kaum reagieren können. Wir können keine Spieler auswechseln und keine großen Impulse von der Bank bringen. Die Jungs müssen mehr oder weniger das ganze Spiel über spielen.“
Eine Aussage, die überrascht – denn noch vor wenigen Tagen hatte sich die sportliche Führung des Rekordmeisters demonstrativ entspannt gezeigt. Der kleine Kader sei Teil der Strategie, man wolle bewusst auch Talente vom Campus wie Lennart Karl und Jonah Kusi-Asare einbauen.
Die neue Tonlage von Eberl lässt erahnen, dass der Druck hinter den Kulissen wächst. Spätestens mit dem drohenden Platzen des Jackson-Transfers wackelt das bisherige Narrativ. Denn es ist offensichtlich: Ein Topklub wie der FC Bayern kann sich eine so dünn besetzte Offensive kaum leisten – vor allem nicht, wenn Verletzungen oder Formkrisen hinzukommen.
Bis zum Ende der Transferperiode am Montagabend bleibt den Münchnern nur noch wenig Zeit, um auf dem Markt zu reagieren.
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