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Selina Eckstein·15. Dezember 2022

Spieler des Tages: Der Franzose, der eigentlich nicht dabei sein sollte

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Manchmal muss man nicht über 90 Minuten auf dem Platz stehen, um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Manchmal reicht auch schon ein Ballkontakt.



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Eigentlich hätte er gar nicht mit zur WM fahren sollen. Doch dann fiel Christopher Nkunku verletzt aus und so wurde wieder ein Platz frei. Für Randal Kolo Muani. Dass sich die Nachnominierung für die Franzosen gelohnt hat, dürfte spätestens seit dem Halbfinale klar sein.

Der Frankfurter wurde eingewechselt und erzielte das 2:0. Direkt. Ohne auch nur vorher einmal den Ball berührt zu haben. Sein Treffer ist das drittschnellste Joker-Tor bei einer WM. Kolo Muani trägt sich damit in die Geschichtsbücher ein. Nur Richard Morales und Ebbe Sand waren schneller.

Das Tor fiel zur richtigen Zeit. Denn die Franzosen beseitigten damit alle Zweifel am Einzug ins WM-Finale. Und Didier Deschamps bewies mit der Einwechslung ein goldenes Händchen.

Kolo Muani hat bewiesen, dass er für das Finale eine Alternative sein kann. Gleichzeitig dürfte durch den Treffer auch der Marktwert des Franzosen steigen. Die Frankfurter wird es freuen. Schließlich kam er vor dieser Saison ablösefrei vom FC Nantes.

Laut ‚transfermarkt.de‘ liegt sein Marktwert aktuell bei 30 Millionen Euro. Sollte der Stürmer auch im Finale gegen Argentinien knipsen, wird sein Wert noch steigen. Zumal sich ein WM-Titel sehr gut in der Vita des Franzosen machen würde. Eintracht Frankfurt gefällt das.