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đŸ˜± Sie sind nur am Fernseher dabei: Diese Topelf verpasst die WM 2022

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Dominik Berger

Mit den letzten Entscheidungen in der WM-Qualifikation wird klar, welche Teams im Winter in Katar dabei sein werden. Doch darĂŒber hinaus gibt es einige ĂŒberaus begabte Kicker, die sich das Turnier wie jeder andere normale Fußballfan vor dem Fernseher anschauen mĂŒssen, weil es ihr Land nicht gepackt hat. Das ergibt eine feine Topelf.

Tor

Jan Oblak (Slowenien): Der Slowene teilt das Schicksal mit einigen illustren Kickern, die in ihren Vereinsmannschaften einfach bessere Mitspieler haben. Am Schlussmann liegt es wahrlich nicht, auch bei AtlĂ©tico können sich die Colchoneros seit Jahren auf den Torwart verlassen. Wenn Slowenien elf Spieler in Oblaks QualitĂ€t hĂ€tte, wĂ€re man sogar ein AnwĂ€rter auf den WM-Titel.


Abwehr

David Alaba (Österreich): Mit Real Madrid kassierte der ehemalige MĂŒnchener eine herbe Klatsche im jĂŒngsten ClĂĄsico und mit seiner Nationalmannschaft verpasst Alaba gleich das nĂ€chste große Ding. Immerhin schaffte es die Alpenrepublik nach langer Zeit, aus eigener Kraft bei der letztjĂ€hrigen Europameisterschaft dabei zu sein.

Çağlar SöyĂŒncĂŒ (TĂŒrkei): Die TĂŒrkei musste sich in den Playoffs Portugal geschlagen geben, daran konnte auch der neue Trainer Stefan Kuntz nichts Ă€ndern. Oder SöyĂŒncĂŒ, der in der Dreierkette zum Einsatz kam. Eine herbe EnttĂ€uschung fĂŒr den 25-JĂ€hrigen, der einen Marktwert von 45 Millionen Euro hat (Quelle: transfermarkt.de).

Milan Ć kriniar (Slowakei): Ihm ergeht es Ă€hnlich wie Oblak mit den Slowenen, ein Topstar allein kann meist nicht den Unterschied ausmachen. Es mag zwar heißen, dass die Defensive Titel gewinnt. Alles schön und gut. Aber wie denn, wenn man gar nicht am Turnier teilnimmt!?


Mittelfeld

Riyad Mahrez (Algerien): Mit Manchester City dominiert der begabte Linksfuß zurzeit die Premier League, auf seinem Kontinent haben andere LĂ€nder die Nase vorn. So muss einer der besten FlĂŒgelspieler seiner Generation das nĂ€chste große Turnier von zuhause aus verfolgen.

Franck KessiĂ© (ElfenbeinkĂŒste): Es gab eine Zeit, da war die ElfenbeinkĂŒste ein sicherer Garant fĂŒr eine WM-Teilnahme. Mittlerweile hat sich die QualitĂ€t auf dem afrikanischen Kontinent deutlich erhöht und die Ivorer mĂŒssen zum zweiten Mal in Folge zuschauen. KessiĂ© kann sich damit trösten, dass er im Sommer wohl in Barcelona spielen wird. Und mit Milan vorher womöglich noch den Scudetto gewinnt.

Marco Verratti (Italien): Beim amtierenden Europameister ist es mit Blick auf den Kader sehr schwer zu erklĂ€ren, woran es am Ende gelegen hat. Der PSG-Star steht nur stellvertretend fĂŒr eine Reihe von unglaublich talentierten wie wertvollen italienischen Spielern, die das große Turnier im Winter verpassen werden.

Mohamed Salah (Ägypten): Womit wir beim nĂ€chsten ĂŒberragenden FlĂŒgelspieler der gleichen Generation sind. Besonders bitter fĂŒr den Liverpool-Star, dass auch die Neuauflage des Afrika-Cup-Finales Anfang des Jahres wieder zugunsten von Teamkollege Sadio ManĂ© ausging. GrundsĂ€tzlich besonders bitter fĂŒr mehrere Stars, dass Afrika nur fĂŒnf WM-Teilnehmer stellen darf.


Sturm

Erling Haaland (Norwegen): Dass Norwegen die Weltmeisterschaft verpassen wird, stand schon etwas lĂ€nger fest, auch wenn es im Falle des BVB-StĂŒrmers besonders Ă€rgerlich ist. Haaland beim Verein zu erleben, ist schon eine Show fĂŒr sich. Außerdem wĂ€re es spannend zu sehen gewesen, ob die Norweger ihre ablehnende Haltung dem Turnier gegenĂŒber auch auf der großen BĂŒhne durchgezogen hĂ€tten.

Zlatan Ibrahimović (Schweden): Haalands Frisurenvorbild ist extra aus dem Nationalmannschaftsruhestand zurĂŒckgekehrt, um die „Tre Kronor“ nach Katar begleiten zu können. So bleibt Ibra nichts weiteres ĂŒbrig, als die Serie A weiter zu zlatanieren.

SĂ©bastien Haller (ElfenbeinkĂŒste): In seiner ersten Champions-League-Saison brach der ehemalige Frankfurter StĂŒrmer fĂŒr Ajax Amsterdam gleich mehrere Rekorde. Auch im kommenden Winter wird sich Haller auf seine Vereinsaufgaben konzentrieren können, wĂ€hrend einige seiner Teamkollegen um den großen Pokal mitspielen.