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·28. September 2022

Reservist Rapp: "Selbstverständlich nicht ganz zufrieden"

Artikelbild:Reservist Rapp: "Selbstverständlich nicht ganz zufrieden"

Ole Werner hat bei Werder Bremen in der laufenden Saison noch nicht die Rotationsmaschine angeworfen. Der Chefcoach hat mit 20 Profis die wenigsten Spieler in der Bundesliga eingesetzt, zumeist spielt ein harter Kern von etwa 13 Feldspielern. Nicolai Rapp gehört zu den Reservisten, die bisher mit wenigen Minuten zurechtkommen müssen.

Bei insgesamt vier Einwechslungen war eine Viertelstunde zum Saisonauftakt beim VfL Wolfsburg schon das höchste der Gefühle. Insgesamt kommt der Allrounder so auf 32 Minuten in der Bundesliga, hinzu kommt nur eine aus dem DFB-Pokal. "Natürlich wünsche ich mir mehr Spielzeit, und mein Ziel ist es auch, hier Stammspieler zu sein. Selbstverständlich bin ich daher noch nicht ganz zufrieden", erklärt Rapp gegenüber dem Portal DeichStube. Der 25-Jährige bewahrt sich aber seinen Optimismus.

"Spiel für Spiel näher dran an der Mannschaft"

"Ich denke, dass ich Woche für Woche, Training für Training, Spiel für Spiel näher dran bin an der Mannschaft. Ich haue weiterhin alles rein", verspricht der Mittelfeldmann. In der Aufstiegssaison hatte er mit 28 Einsätzen für Werder durchaus zum Stammpersonal gehört, 18 davon absolvierte Rapp in der Anfangsformation. Wann immer er unter Werner zur Verfügung stand, der im November anheuerte, stand der Heidelberger auch auf dem Platz, ob von Beginn an oder als Joker.

"Ole ist einer, der sehr ehrlich mit seinen Spielern umgeht"

"Wir reden natürlich miteinander, er vermittelt mir ein gutes Gefühl und er weiß, was ich kann", sagt Rapp nun über sein Verhältnis zu Werner. "Aber natürlich sagt er mir auch, dass ich Gas geben, Druck machen soll und gut trainiere." Vor seiner Zeit bei Werder habe er schon viele Übungsleiter kennengelernt, betont Rapp. "Ole ist einer, der sehr ehrlich mit seinen Spielern umgeht. Wenn ihm etwas nicht gefällt, die Leistung zu schlecht ist, dann sagt er das auch. Deshalb kann man ihm da vertrauen." Wichtiger noch wären aber regelmäßige Einsätze, am besten schon beginnend mit dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagabend.

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