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·22. September 2022

"Nach dem Leistungsprinzip": Effenberg sieht Hummels und Götze bei WM

Artikelbild:"Nach dem Leistungsprinzip": Effenberg sieht Hummels und Götze bei WM

Die deutsche Nationalmannschaft steigt mit den Partien im Rahmen der UEFA Nations League gegen Ungarn und in England auch in die Vorbereitung auf die WM in Katar ein. Hansi Flick hat sein 26 Spieler umfassendes Aufgebot bis auf wenige Plätze schon im Kopf. Heiß wird diskutiert, ob Mats Hummels und Mario Götze dabei sein werden. Stefan Effenberg positioniert sich eindeutig.

"Die beiden letzten großen Kader-Fragen" drehen sich um die beiden Weltmeister von 2014, schreibt der Ex-Profi in einer Kolumne für t-online.de.  In beiden Fällen würde er selbst mit 'Ja' antworten. An Hummels führt aus Sicht von Effenberg in der aktuell bei Borussia Dortmund gezeigten Verfassung kein Weg vorbei. "Seine große Erfahrung hat er allen anderen voraus – ob es Nico Schlotterbeck, Niklas Süle oder Antonio Rüdiger ist. Wenn Hummels bei 100 Prozent ist, ist er der Innenverteidiger, der eigentlich gesetzt sein muss", erklärt der frühere Nationalspieler.

Hummels? "Der braucht keine Eingewöhnung"

Auch dass der Abwehrchef des BVB aktuell nicht dabei ist, sei kein großes Problem. "Der braucht keine Eingewöhnung. Den kannst du heute anrufen und morgen kann er spielen." Ähnliches gelte für Götze, dem Effenberg gute Leistungen bei Eintracht Frankfurt bescheinigt. "Wenn es nach dem Leistungsprinzip geht, wird auch er bei der WM dabei sein." Der Schütze des Goldenen Tors aus dem WM-Finale 2014 gegen Argentinien könnte dabei aus Sicht von Effenberg vom Unglück eines ehemaligen Teamkollegen profitieren.

"Ich drücke Marco Reus die Daumen, aber ..."

"Flick wird nur zu 100 Prozent fitte Spieler mitnehmen. Ich drücke Marco Reus die Daumen, aber das wird schon eng bis zur WM wieder seine Topform zu erreichen. Dafür öffnet sich die Tür für Götze noch mal mehr", so Effenberg. Reus war beim 1:0-Sieg des BVB im Revierderby gegen den FC Schalke 04 umgeknickt und auf einer Trage vom Feld gebracht worden. Einen Tag später gab Sportdirektor Sebastian Kehl leichte Entwarnung, Reus soll drei bis vier Wochen ausfallen. Ob es dann aber auch für den WM-Kader reicht, bezweifelt nicht nur Effenberg.

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