Marsch über Modeste-Tor: "Entscheidung ist klar falsch!"

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In der 54. Minute ging der 1. FC Köln gegen RB Leipzig mit 1:0 in Führung. Obwohl Schiedsrichter Dr. Felix Brych den Treffer von Anthony Modeste zunächst nicht gegeben hat. Diskussionsstoff für RB-Coach Jesse Marsch. 

Der Ball zappelte im Netz, nachdem Anthony Modeste vollendet hatte. Doch Dr. Felix Brych, Schiedsrichter der Partie zwischen dem 1. FC Köln und RB Leipzig, hatte zuvor ein Foul von Kölns Mark Uth Leipzigs Mohamad Samakan gesehen, dessen Ball anschließend zum Querschläger für Modeste wurde. Der VAR allerdings griff ein und revidierte. Der Treffer wurde gegeben. RB-Trainer Jesse Marsch wurde auf Sky mit der Szene konfrontiert, der US-Amerikaner entgegnete prompt: "Nein, das ist nicht okay. Ich muss es mir nicht anschauen. Simakan sagt zu mir, es war ein klarar Kontakt. Man kann es auch im Standbild sehen. Es ist ein Foul."

Marsch: Brych ist "ein guter Schiedsrichter" 

Der Nagelsmann-Nachfolger fühlt sich mittlerweile fast schon betrogen von den Schiedsrichtern. "Gegen Manchester City, gegen Bayern - da hatten wir einen klaren Elfmeter, den wir nicht kriegen", listete der 47-Jährige auf. Ein Gespräch mit Brych habe es nicht gegeben: "Er ist ein guter Schiedsrichter. Diese Entscheidung ist für mich aber klar falsch. In Amerika sagen wir, dass es so bleiben muss, außer es ist eine klare Fehlentscheidung." Die sah der Videoassistent wohl, sonst hätte er nicht eingreifen dürfen. Strittig war die Szene in der 54. Minute aber allemal. 

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