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Man United | Selbstkritischer Rangnick: „Hätte es besser machen müssen“

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News | Mit einem Auswärtsspiel bei Crystal Palace endet die Amtszeit von Ralf Rangnick als Interimstrainer bei Manchester United. Mit den Resultaten zeigt er sich sehr unzufrieden.

Rangnick: „Haben nie die richtige Balance gefunden“

Mit 1:0 gewann Manchester United das erste Pflichtspiel unter der Leitung von Ralf Rangnick (63) gegen Crystal Palace. Am heutigen Sonntag absolviert der Interimstrainer seinen letzten Auftritt ebenfalls im Vergleich mit den Eagles – und benötigt erneut einen Sieg. Sonst droht die Teilnahme an der Europa Conference League.

Sollte am Ende ein Europa-League-Platz herausspringen, wäre die Saison trotzdem sehr ernüchternd verlaufen, was auch Rangnick anerkennt. „Wir hatten keine Vorbereitung, wir konnten uns nicht wirklich körperlich weiterentwickeln und das Niveau der Mannschaft anheben. Ich bin derjenige, der darüber am meisten enttäuscht und frustriert ist“, betonte er auf einer Pressekonferenz (via Guardian).

Der erfahrene Coach glaubt, dass viele Spieler nicht genug seien, um durchgängig ein hohes Pressing zu spielen. „Cristiano hat ein paar Tore geschossen, aber auch Cristiano – und ich mache ihm keinen Vorwurf, er hat in diesen Spielen großartige Leistungen gezeigt – ist kein Pressing-Monster. Er ist kein Spieler, der schreit: ‚Hurra, die andere Mannschaft hat den Ball, wo können wir Bälle gewinnen?‘, führte Rangnick in Bezugnahme auf seinen mit Abstand besten Torschützen aus.

Selbiges gelte für einige andere Spieler, „sodass wir irgendwann Kompromisse eingehen mussten, vielleicht haben wir ein paar zu viel gemacht – auch das ist möglich – aber wie gesagt, wir haben nie die richtige Balance zwischen dem gefunden, was wir mit und ohne Ball brauchen.“

Seine Ansichten unterstreichen die Ergebnisse. Lediglich in elf von 28 Pflichtspielen ging Manchester United seit der Übernahme von Rangnick als Sieger vom Spielfeld, weshalb der Trainer sehr kritisch auf seine eigene Arbeit blickt: „Ich hätte es besser machen müssen. Ich hatte erwartet, dass ich und mein Trainerstab diese Mannschaft nachhaltiger hätten entwickeln können. Das ist uns nicht gelungen, und daran sind nicht nur die Spieler schuld, sondern auch wir selbst. Wir alle hätten es besser machen können und sollen.“

Ein zwölfter Sieg würde zumindest den Start in der ungeliebten Europa League sichern, die jedoch vereinsintern wohl wesentlich mehr geschätzt wird als die von englischen Topklubs als überflüssig angesehene Europa Conference League.

(Photo by Mike Hewitt/Getty Images)

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