Gladbachs Eberl: Keine Deadline für Zakaria und Ginter | OneFootball

Gladbachs Eberl: Keine Deadline für Zakaria und Ginter

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News | Trotz der auslaufenden Verträge im Sommer 2022 macht Borussia Mönchengladbach Denis Zakaria und Matthias Ginter keinen Druck bei ihrer Entscheidung.

Borussia Mönchengladbach setzt Zakaria und Ginter „nicht das Messer auf die Brust“

Auf der Pressekonferenzvor dem Auswärtsspiel in der Bundesliga bei Hertha BSC hat sich Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl (48) zur Zukunft von Matthias Ginter (27) geäußert. Im August hatte Eberl gesagt, man könne dem Nationalspieler Ginter derzeit kein adäquates Angebot unterbreiten.

Aufgrund der Tatsache, dass Borussia Mönchengladbach derzeit wieder Zuschauereinnahmen generiert, hat sich die Situation jetzt geändert. Mittlerweile hat der Innenverteidiger ein Angebot vorliegen, wie Eberl erklärte.

„Wir hatten jetzt die Möglichkeit ein Angebot, welches aus meiner Sicht in einer Größenordnung ist, die einem deutschen Nationalspieler gerecht ist, zu machen. Das haben wir jetzt im ersten Gespräch getan. Da wird es noch mehrere Gespräche geben und dann schaut man, wie man da weiterkommt.“

Bei der Vertragsverlängerung gehe es nicht nur ums Geld, sondern auch um „die Laufzeit und die sportliche Perspektive“, so Eberl weiter. Für einen deutschen Nationalspieler wie Matthias Ginter gehe es mit 27 zudem auch noch darum, wie die Chancen stehen in der Karriere einen Titel zu gewinnen.

Eberl sagte dazu: „Damit schließe ich nicht aus, dass er trotzdem bei uns bleibt, weil mit uns kann er auch etwas gewinnen. Vielleicht ist die deutsche Meisterschaft momentan etwas weiter weg, aber es gibt andere Wettbewerbe, wo wir auch eine Rolle spielen können.“

Eine Deadline gibt es sowohl für Matthias Ginter, als auch für Denis Zakaria (24) nicht, dessen Vertrag im Sommer 2022 ebenfalls endet: „Ich will das nicht und das habe ich noch nie gemacht, wir haben noch nie einem Spieler das Messer auf die Brust gesetzt und gesagt: ’so bis dahin musst du und sonst geht gar nichts.'“

Ich bin keiner der sagt: „’hör zu, also bis zum 31.12. muss ich eine Entscheidung haben sonst geht es nicht.‘ Vielleicht sagt er ja nach Silvester am dritten Januar ‚ich würde gerne bleiben, aber die Frist ist leider abgelaufen'“, so Eberl abschließend.

Aus seiner Sicht sei es beispielsweise auch verständlich, wenn ein Spieler seine Entscheidung erst am Saisonende anhand der erreichten sportlichen Platzierung trifft und seinen Verbleib davon abhängig macht, für welchen Wettbewerb man sich möglicherweise qualifiziert hat.

(Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images,)

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