Eberl: Vor 20 Jahren waren die Bayern "noch Galaxien von uns entfernt"

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Zwar ist der FC Bayern München am heutigen Samstagabend der klare Favorit gegen Borussia Mönchengladbach, doch einfach wird es für den Rekordmeister nicht. Die Gäste vom Niederrhein kommen angriffslustig daher, haben so auch das Hinspiel mit 3:2 gewonnen. Diese Ausgangslage mussten sich die Fohlen innerhalb der vergangenen 20 Jahre erst schwer erarbeiten.

Am 23. Mai 2001 krönte sich der FC Bayern München zum Sieger der Champions League. Auch die Mannschaft von Borussia Mönchengladbach durfte zu dieser Zeit jubeln, sie feierte nach dem Abstieg 1999 zwei Jahre später die Rückkehr in die Bundesliga. Gleich am ersten Spieltag ging es für die Fohlen gegen die Bayern ran, welches Spiel der Aufsteiger auch noch überraschenderweise mit 1:0 gewann. Damals als Spieler mit dabei: Außenverteidiger Eberl. "Ich habe damals gegen Spieler wie Paulo Sergio spielen müssen. Bayern München war 2001 gerade Champions League-Sieger, sie waren Galaxien von uns entfernt", erinnerte sich der heute 47-jährige Sportboss.

Eberl: Es wurden "richtige Entscheidungen getroffen"

Seither verliefen die Werdegänge beider Klubs unterschiedlich. Die Roten spielten weiterhin jede Saison ganz oben mit und streckten seitdem 14 Mal die Meisterschale in die Lüfte, Gladbach stieg dagegen 2007 noch einmal für ein Jahr ab, 2011 retteten sich die Fohlen im letzten Atemzug über die Relegation. Doch von da an ging es bei der Borussia stetig bergauf. "Wir haben richtige Entscheidungen getroffen als Klub, sodass wir Transfereinnahmen erzielen konnten. Mir als Sportdirektor wurde die Möglichkeit gegeben, den sportlichen Erfolg umzumünzen in einen guten Kader. Mit den Erfolgen hat sich unser Kader dann auch um Galaxien geändert", beschrieb Eberl und ergänzte zum heutigen Spiel: "20 Jahre später sind wir in einer Situation, in der wir Bayern nicht nur einmal schlagen können, sondern Paroli bieten können in jedem einzelnen Spiel."

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