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Annika Becker·4. April 2021

DFB-Pokal: Wolfsburg stoppt irren Bayern-Lauf, auch SGE im Finale

Artikelbild:DFB-Pokal: Wolfsburg stoppt irren Bayern-Lauf, auch SGE im Finale

Neben Eintracht Frankfurt hat auch der VfL Wolfsburg das Finale im DFB-Pokal erreicht. Die Niedersächsinnen schalteten dabei das Topteam aus München aus.

VfL Wolfsburg – Bayern München 2:0 (2:0)

Nach dem Ausscheiden aus der Champions League hatten sich die Wölfinnen viel vorgenommen, der siebte Pokal in Folge soll her. Die Anfangsminuten begannen beide Teams aber vorsichtig, die Wölfinnen übernahmen dabei aber die Kontrolle, die Partie fand ausschließlich in der bayerischen Hälfte statt.

Blomqvist setzte in der 11. Minute einen Schuss an die Latte und leitete damit eine Druckphase von Wolfsburg ein. Das 1:0 erzielte Popp in der 13. Minute nach einer Hereingabe von Huth. Die Münchnerinnen kamen danach etwas besser ins Spiel, gelangten aber nicht zwingend nach vorne. Gefahr gab es nur durch Fernschüsse von Zadrazil. Wolfsburg nahm rund zehn Minuten vor der Pause das Tempo wieder auf. In der 35. hatte Popp eine sehenswerte Chance per Hacke.

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte spielte Pajor den Ball durch die Beine von Benkarth zur verdienten 2:0-Führung. Auch nach der Pause wusste Bayern nicht zu überzeugen und blieb vor allem im Mittelfeld zu passiv. Die größten Chancen zum Anschluss gab es in der Schlussphase des Spiels, in der 83. Minute verpassten die eingewechselte Laudehr und Beerensteyn. Alexandra Popp verletzte sich in dieser Situation, Ilestedt sah dafür die Gelbe Karte. In der Nachspielzeit sah ihre Teamkollegin Boye Sörensen sogar noch Rot wegen einer Notbremse gegen van de Sanden. Für die Münchnerinnen endete damit ein gebrauchtes Spiel und eine lange Siegesserie. Tatsächlich war es die erste Niederlage im 27. Pflichtspiel dieser Saison.

Die Wolfsburgerinnen hingegen zogen souverän ins Pokalfinale gegen Frankfurt ein und können weiter vom Titel träumen.


Eintracht Frankfurt – SC Freiburg 2:1 (0:1)

Bereits am Samstagmittag gab es im Stadion am Brentanobad einen richtigen Pokalfight. Das Auswärtsteam ging früh in Führung: In der 14. Minute schlug Rebeca Knaak den Ball lang, Küver verschätzte sich bei der Abwehr und Marie Müller hämmerte den Ball ins Eck.

Die Freiburgerinnen hinderten Frankfurt immer wieder robust am Spielaufbau, wagten sich selbst aber nur selten nach vorne. Kurz vor der Pause hatten Freigang und Küver Chancen auf den Ausgleich und genau so ging es nach der Pause weiter.

In der 47. Minute spielte Dunst einen Eckball scharf auf den kurzen Pfosten, der wurde Richtung Tor abgelenkt. Keeperin Nuding parierte, Prasnikar stocherte den Ball im Nachsetzen über die Linie. Die Frankfurterinnen hielten den Druck hoch und waren jetzt das bessere Team.

Freiburg schaffte es nicht, das Spiel aus der ersten Hälfte weiter durchzuziehen. Es war dann Küver, die in der 63. Minute ihren anfänglichen Fehler wieder gut machte. Sie traf von knapp außerhalb des Sechzehners zum 2:1.

Nach einem Wunschgegner fürs Finale gefragt, macht Merle Frohms die Ansage: „Im Finale hauen wir jeden weg, der kommt!“ Für die Rekordpokalsiegerinnen wäre es der erste Titel seit 2014.

Das Endspiel findet unterdessen am 30. Mai in Köln statt.

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