Angst oder Vorfreude? Kovac erstmals zurück beim FC Bayern | OneFootball

Angst oder Vorfreude? Kovac erstmals zurück beim FC Bayern

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33 Monate nach seiner Entlassung kehrt Niko Kovac am Sonntag erstmals als Trainer zurück zum FC Bayern. Mit dem VfL Wolfsburg ist der Kroate klarer Außenseiter am 2. Spieltag der neuen Bundesliga-Saison. Seit August 2015 haben die Niedersachsen in 16 Spielen gegen den Rekordmeister nur zweimal nicht verloren, oft gab es richtig auf die Hucke.

Vor allem in München ist die Bilanz verheerend, in diesen sieben Jahren holte Wolfsburg ein mageres Pünktchen, das Torverhältnis spricht mit 27:4 eine klare Sprache zugunsten der Bayern. Auch Kovac hatte sein Heimspiel gegen Wolfsburg in der Bundesliga mit 6:0 standesgemäß gewonnen. Nun reist er also als Gast zurück an die alte Wirkungsstätte, und tut dies mit Vorfreude. "Es ist immer wieder schön, dorthin zurückzukommen, wo man selbst gespielt hat oder auch als Trainer gearbeitet hat. Ich habe dort noch sehr viele Freunde", so der Ex-Profi in der Spieltagspressekonferenz am Donnerstag.

"Wenn man gegen den FC Bayern auseinanderfällt ..."

Wie groß die Wiedersehensfreude ab Anpfiff ist, sei dahingestellt. Die Münchner sind in angsteinflößender Frühform, Wolfsburg tat sich zum Auftakt daheim gegen Aufsteiger Werder Bremen schwer und rettete spät ein Remis. "Ich habe gelesen, dass die Bayern dieses Jahr ja viel schlechter sein sollen, weil Robert Lewandowski weg ist. Und schon nach einem Spiel müssen wir wieder zurückrudern. Weil das nicht passiert", sagt Kovac. Auch aus eigener Erfahrung weiß er: Bayern hat "die besten Spieler Deutschlands, die weltweit hohes Ansehen haben. Wenn man gegen den FC Bayern auseinanderfällt, wird es deftig."

"Bei einem Gegner, der übermächtig ist"

Das gilt es also zu vermeiden, wobei Kovac auch davon spricht, Wolfsburg wolle die sich bietenden Chancen nutzen, "auch wenn es bestimmt nicht allzu viele sein dürften". Der Coach würde es nicht offen sagen, aber vermutlich wären die Gäste schon recht zufrieden, wenn sie das Ergebnis erträglich gestalten und sich nicht abschießen lassen. Immerhin ist es ein Spiel "bei einem Gegner, der übermächtig ist, das muss man schon sagen", so Kovac. Er selbst war bei den Münchnern trotz des Double-Gewinns im ersten Jahr nach einem durchwachsenen Saisonstart und einer 1:5-Klatsche bei Ex-Klub Eintracht Frankfurt im November 2019 entlassen worden.

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