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·29 de agosto de 2025
Mause-Debüt schon gegen Aachen? RWE hofft auf Spielberechtigung

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Mit der Verpflichtung von Jannik Mause hat Rot-Weiss Essen seinen gesuchten Stürmer gefunden. Ob der 27-Jährige aber schon am Sonntag gegen seinen Ex-Verein Alemannia Aachen debütieren wird, ist aufgrund der ausstehenden Spielberechtigung noch offen.
Er ist das "letzte Puzzleteil" im Kader, sagte Profifußball-Direktor Marcus Steegmann bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag über Mause – und bezeichnete diesen als "sehr drittligaerfahrenen Stürmer", der seine Qualitäten in der 3, Liga als Torschützenkönig, aber auch in der Regionalliga bei Alemannia Aachen "sehr erfolgreich" unter Beweis gestellt habe. Zudem stehe der 27-Jährige für Mentalität und Hafenstraßenfußball. "Das sind alles Attribute, die zu Jannik hervorragend passen und dementsprechend dann auch zu uns."
Erstmals zum Einsatz kommen könnte Mause bereits am Sonntagabend – und das ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein Alemannia Aachen. Noch ist allerdings offen, ob es dazu kommen wird. "Wir sind mit Hochdruck daran, ihn für Sonntag spielberechtigt zu bekommen. Ob es gelingt, werden wir heute sehen", so Steegmann. Die entsprechenden Unterschriften seien alle bereits erfolgt, nun liegt der Ball beim DFB.
Erst, sobald es grünes Licht gibt, will Trainer Uwe Koschinat darüber entscheiden, ob Mause schon eine Option sein könnte. Dazu will der 53-Jährige auch nochmal das Gespräch mit dem Stürmer suchen und in Erfahrung bringen, in welcher Verfassung sich der Angreifer befindet. "Dass es für ihn natürlich emotional eine Riesengeschichte wäre, hier vor ausverkauftem Haus direkt gegen Alemannia Aachen zu spielen, darüber redet Jannik nur im Positiven", weiß Koschinat
"Auf der anderen Seite muss es aber auch in einer vernünftigen Wertigkeit zu allen anderen Spielern stehen." Dass Mause eine Verstärkung für RWE sein wird, das steht für Essens Coach außer Frage: "Er bringt ein sehr spannendes Profil mit. Das ist in ganz großen Teilen genau das, was ich mir gewünscht habe." Denn Koschinat zufolge zeichne sich Mause nicht nur durch eine "große körperliche Präsenz auf der vordersten Linie" aus, sondern auch durch Tiefgang und Tempo.
Derweil warnte Essens Coach davor, die Alemannia nach nur einem Punkt aus drei Partien zu unterschätzen: "Das Spiel gegen 1860 München hat mir enormen Respekt eingeflößt, denn sie haben eine absolute Spitzenmannschaft sehr, sehr gut bespielt." Lange habe überhaupt nichts auf eine Niederlage hingedeutet. "Das ist das Gesicht der Mannschaft, auf das wir uns tatsächlich vorbereiten sollten." Das Selbstbewusstsein nach dem Last-Minute-Sieg in Wiesbaden dürfe "auf keinen Fall in Überheblichkeit oder Ungeduld überschwenken", warnte Koschinat, der sich auf ein "absolutes Highlight" an der Hafenstraße freut. Schon mit Mause? Neben dem Stürmer ist indes auch Ramien Safi aufgrund einer Erkrankung fraglich.
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