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·29 de agosto de 2025

Aachen: "Licht am Ende des Tunnels", kein "böses Blut" bei Nkoa

Imagem do artigo:Aachen: "Licht am Ende des Tunnels", kein "böses Blut" bei Nkoa

Wochenlang ging Alemannia Aachen in personeller Hinsicht auf dem Zahnfleisch, vor dem Auswärtsspiel in Essen (Sonntag, 19:30 Uhr) hat sich die Situation dank einiger Rückkehrer und Neuzugänge verbessert. Bei Patrick Nkoa, der sich kurzfristig gegen Aachen entschieden hat, gibt es indes "kein böses" Blut.

Neuzugänge schon in Essen dabei?

Es lichtet sich, das Lazarett bei Alemannia Aachen. Bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag sprach Trainer Benedetto Muzzicato von "Licht am Ende des Tunnels". Dazu tragen auch die drei in dieser Woche verpflichteten Neuzugänge bei. Ob Niklas Castelle, Mika Schroers und Lars Gindorf am Sonntag allesamt schon zum Einsatz kommen werden, ließ der 45-Jährige aber noch offen: "Es wird ein paar Tage dauern." Zumal etwa Gindorf erst am Freitag ins Training eingestiegen war. Zudem habe Muzzicato in der Trainingssteuerung nicht nur Rücksicht darauf nehmen können, die Neuzugänge ins Team zu integrieren. "Gerade vor so einem wichtigen Spiel." Der Prozess soll in der anstehenden Länderspielpause forciert werden.


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Künftig gelte es dann "andere harte Entscheidungen treffen zu müssen, als in den ersten sieben Wochen, die ich da bin". Denn bislang hat sich die Mannschaft oft von alleine aufgestellt. Das gilt zumindest für die Dreierkette in der Abwehr auch weiterhin. Für Abhilfe sollte ursprünglich Patrick Nkoa sorgen. Der 26-Jährige stand bei den Aachenern eigentlich schon im Wort, nahm dann aber ein Angebot von Zweitligist Eintracht Braunschweig an. Dennoch gebe es "kein bösen Blut", wie Muzzicato betonte. "Wenn ein Spieler in der 2. Liga spielen kann, dann wünsche ich ihm ganz viel Erfolg und nur das Beste." Die Suche nach Verstärkung für das Abwehrzentrum geht damit weiter. "Es geht nicht nur darum, gute Jungs zu holen. Sie müssen auch Verlässlichkeit mitbringen." Diesbezüglich müsse die Alemannia einen "kreativen Weg" finden.

"Brauchen Qualität Richtung Tor"

Um in Essen mit einem etwas breiten Kader im vierten Anlauf den ersten Saisonsieg einzufahren, "brauchen wir im letzten Drittel mehr Qualität Richtung Tor", forderte Aachens Coach. "Das war zuletzt zu wenig gewesen." Ohne mehr Konsequenz nach vorne würde die Alemannia in Schönheit sterben, so Muzzicato. "Dann kriegst du viel Lob für ein intensives Spiel und einen guten Auftritt, aber ich habe keine Lust, jedes Mal Lob zu bekommen und dann mit 0:2 nach Hause zu gehen." So geschehen am letzten Samstag gegen 1860 München.

Dass mit Rot-Weiss Essen durchaus eine Hausnummer wartet, ist Muzzicato bewusst: "Das ist einfach ein richtig gutes Team, das auch individuell sehr gut besetzt ist. Arslan, Safi, das sind schon Jungs, die Gamechanger in dieser Liga sind." Dennoch gelte es, das eigene Spiel durchzubringen. Ersatzkapitän Danilo Wiebe geht mit der Erwartung in die Partie, "dass wir die gleiche Leistung und die gleiche Intensität auf den Platz bringen wie gegen 1860. Und, dass wir uns genauso reinschmeißen und das auf den Platz bringen, was wir letzte Woche hier zu Hause gezeigt haben." Auch, um die 2.500 mitreisenden Fans "anzuzünden". Damit am Ende der erste Sieg in dieser Saison gefeiert werden kann.

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