90PLUS
·5 April 2025
Neue Klageschrift: City wirft der Premier League Wettbewerbsverzerrung vor!

In partnership with
Yahoo sports90PLUS
·5 April 2025
Verzerrt die Premier League den Wechsel zugunsten des FC Arsenal und anderen Klubs? Das behauptet jedenfalls Manchester City. Die Skyblues fordern eine Rückkehr zu den alten Finanzregeln.
Manchester City hat der Premier League vorgeworfen, den Wettbewerb zugunsten des FC Arsenal und anderen Rivalen zu verzerren, die von großen Darlehen ihrer Besitzer profitiert haben. In einer neuen rechtlichen Auseinandersetzung kritisiert der Klub die versuchten Änderungen an den Sponsoring-Regeln, die von einem unabhängigen Tribunal vor einigen Monaten für rechtswidrig erklärt wurden.
Laut einer neuen City-Klage, die Ende Februar eingereicht wurde, hätten Arsenal sowie Brighton, Everton und Leicester City einen unfairen Vorteil erlangt. Die Skyblues behaupten, dass die von den Besitzern gewährten Gesellschafterdarlehen in Höhe von mehreren Hunderten Millionen Pfund bei den genannten vier Vereinen unterschiedlich behandelt wurden als andere Transaktionen mit verbundenen Unternehmen, wie etwa Sponsoring-Verträge.
Das Tribunal, bestehend aus drei hochrangigen Juristen, hatte die APT-Regeln (Associated Party Transactions) für ungültig erklärt. City fordert nun die Rückkehr zu den alten Richtlinien von vor 2021, bis die Angelegenheit vollständig geklärt ist. Der englische Serienmeister argumentiert, dass die geänderten Regeln weiterhin „diskriminierend“ seien und den Wettbewerb verzerren würden.
Besonders wichtig ist den Citizens die Kritik an der Art und Weise, wie die Premier League die Gesellschafterdarlehen behandelt. Mannschaften, die auf diese Art der Finanzierung zurückgreifen, würden unrechtmäßig bevorzugt. Die Nordengländer kritisieren darüber hinaus auch die Entscheidung der Liga, diese Darlehen ohne die Einschaltung unabhängiger Experten auf ihren Marktwert zu überprüfen.
Das Verfahren wird von dem gleichen Team von Anwälten geführt, das bereits die 130 Anklagen gegen City wegen angeblicher Verstöße gegen finanzielle Vorschriften bearbeitet. Ein Urteilsspruch in dieser Angelegenheit lässt bislang noch immer auf sich warten.
(Foto: Getty Images)