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·4 de diciembre de 2023

DFL: Abstimmung über Investor rückt näher – klare Bedingungen

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In der kommenden Woche stimmen die 36 Proficlubs im Rahmen einer DFL-Versammlung über einen potenziellen Investor ab. Interessenten gibt es bereits und die Liga hat auch klare Bedingungen für eine Zusammenarbeit.

DFL-Clubs stimmen über Investor ab

Da mit einem Rückgang der TV-Gelder gerechnet wird, möchte die DFL diese Summe über einen Investor auffangen. Am 11. Dezember stimmen die 36 Proficlubs darüber ab, ob ein Investor für sie infrage kommt. Bisher haben sich nur der 1. FC Köln und der SC Freiburg dagegen positioniert. Wie der kicker berichtet, gibt es mit den Private-Equity-Unternehmen Advent, Blackstone, CVC und EQT bereits vier potenzielle Bieter.


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Stimmen die Clubs dem Vorhaben der DFL zu, dann sind die beiden Geschäftsführer Dr. Mac Lenz und Dr. Steffen Merkel mit einem Verhandlungsmandat ausgestattet. Dennoch gibt es Eckpunkte, an die sich die beiden halten müssen. Da wäre beispielsweise zum einen, dass die Hoheitsrechte wie die Spieltagsgestaltung weiterhin bei der Liga liegen müssen. Außerdem möchte man sich eine Veto-Option beim Weiterkauf des Investors nach einer Mindesthalteperiode zusichern lassen.

Ganz wichtig ist der DFL, dass sie genug Brandmauern aufstellt, um sich gegen einen zu groß werdenden Einfluss von außen absichern zu können. Maximal acht Prozent erhält der Investor an der DFL-Tochter MediaCo, worüber die Medienrechte verwaltet werden.

Verfehlt diese ihre Ziele um 15 Prozent, kann der Investor Maßnahmen einfordern, um diese zu erreichen. Der sportliche Bereich wie Anstoßzeiten oder Spielplanung wird davon jedoch nicht berührt. Greifen Maßnahmen nicht, kann der Investor zudem die Abberufung des Boards fordern, der CEO ist davon jedoch nicht betroffen. Zudem steht dem Investor ein Nachverhandlungsrecht zu, falls unerwartete Änderungen während der Vertragszeit auftreten.

Von dem Deal erhofft sich die DFL zwischen 900 Millionen und eine Milliarde Euro einzunehmen. Dafür bedarf es am 11. Dezember jedoch eine Zweidrittelmehrheit der 36 Proficlubs.

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(Photo by Frederic Scheidemann/Getty Images)

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