
LigaInsider
·5 April 2025
RB Leipzig: Löw setzt bei Lois Openda auf Vertrauen statt Druck

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·5 April 2025
Der Trainer ist neu, die Aufgabe ist alt: Loïs Openda soll bei RB Leipzig wieder zur Topform zurückfinden. Beim 1:3 im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart zeigte der belgische Nationalstürmer unter Neu-Coach Zsolt Löw zwar keine Tore, aber eine deutliche Steigerung. Daran will der neue Mann an der Seitenlinie anknüpfen. „Loïs hat wirklich ein gutes Spiel gemacht“, sagte Löw nach seinem ersten Auftritt als Cheftrainer. „Wir hatten vor dem Spiel Einzelgespräche, und ich habe ihm gesagt, er soll befreit spielen und nicht zu viel nachdenken. Er hat so viel Qualität.“ Openda blieb beim Pokal-Aus torlos, hatte jedoch mehrere gute Szenen – und wirkte befreiter als zuletzt. Für Löw ist klar: Der Knoten ist noch nicht geplatzt, aber er ist in Reichweite. „Wenn er zwei, drei Chancen hat, wird eine schon reingehen. Dann löst das diese kleine Blockade auf“, so der neue Coach. „Dann wird er für uns noch mal richtig wichtig sein und Tore schießen in dieser Saison.“
Der 25-jährige Angreifer hatte in der Hinrunde regelmäßig getroffen, zuletzt jedoch eine Formdelle erlebt – symptomatisch für die gesamte Offensive der Leipziger. Doch anstatt den Stürmer öffentlich unter Druck zu setzen, setzt Löw auf ein Umfeld, in dem Openda aufblühen kann: „Ich kann ihm das Umfeld bieten, in dem er sich wohlfühlt, wachsen und zu alter Stärke zurückfinden kann.“ Vor dem Bundesliga-Spiel gegen Hoffenheim am Samstag (15:30 Uhr) formulierte Löw bewusst realistische Erwartungen an seine Spieler: „Wir müssen akzeptieren, dass keiner von ihnen eine Maschine ist. Es gibt für jeden Sportler eine schwächere Phase und nicht immer eine ganz klare Antwort darauf.“ Ob Openda am Samstag doch schon eine Antwort geben kann und für ihn gegen die TSG der Knoten platzt, bleibt abzuwarten.