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·22. September 2022

WM-Kandidat Hummels? Warum Flick selbst "gespannt" ist

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Mats Hummels hat sich vom neuen Konkurrenzkampf bei Borussia Dortmund offensichtlich anstacheln lassen. Der langjährige Abwehrchef präsentiert sich in der noch jungen Saison in Top-Verfassung, zeigt starke Leistungen. Dennoch reichte es nicht für eine Rückkehr in den Kreis der Nationalmannschaft. Ausgeschlossen ist die vor der WM in Katar aber nicht.

Dies hatte Hansi Flick schon vergangene Woche im Rahmen der Kader-Bekanntgabe für die Partien in der UEFA Nations League gegen Ungarn und in England betont. In der Spieltagspressekonferenz am Donnerstag wurde der Bundestrainer erneut konkret auf die Aussichten von Hummels angesprochen, sein sechstes großes Turnier für den DFB zu bestreiten. Diesmal äußerte sich Flick eher zurückhaltend. "Unsere Innenverteidiger haben eine hohe Qualität. Und wir haben schon zwei Innenverteidiger aus Dortmund."

"Deswegen gucken wir genau hin"

Hummels wäre nach Nico Schlotterbeck und Niklas Süle, die ihr WM-Ticket schon weitgehend sicher haben dürfte, der dritte BVB-Verteidiger im Aufgebot. "Da wird sich schon alleine herauskristallisieren, was passiert. Deswegen gucken wir genau hin." Will wohl sagen: Nur wenn sich Hummels weiterhin einen Stammplatz gegen Schlotterbeck oder Süle sichert und Top-Leistungen zeigt, hat er Chancen, auf den WM-Zug aufzuspringen. "Ich bin mal gespannt, wie sich das ganz entwickelt", sagt Flick. Im bisherigen Saisonverlauf hat Schlotterbeck die meisten Einsatzminuten gesammelt, Hummels liegt deutlich vor Süle. Zudem spricht der Mannschaftserfolg des BVB für den Routinier: Mit dem 33-Jährigen auf dem Feld steht der BVB statistisch deutlich stabiler da als ohne ihn.

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