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Virkus im Fokus: Was hat der Gladbacher Sportdirektor bisher erreicht?

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Roland Virkus trat am 15.02.2022 die Nachfolge von Max Eberl als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach an. Kein leichtes Erbe, Eberl war erst als Spieler und dann als Chef seit 1999 bei der Fohlen-Elf tätig. Virkus braucht sich aber nicht zu verstecken, mit einigen wichtigen Vertragsverlängerungen machte der 55-Jährige bisher eine gute Figur im Amt.

Die Mannschaft des neuen Sportdirektors hat keine leichte Saison hinter sich. Der Neubeginn mit Adi Hütter nach dem Rose-Abgang und der Eberl-Rücktritt haben Viskus direkt vor eine schwere Aufgabe gestellt, berichtet der kicker.

Virkus ist seit 1990 bei Borussia Mönchengladbach. Er fing als Jugendtrainer an und rückte 2008 zum Nachwuchskoordinator auf. Als Sportdirektor holte er Daniel Farke von Norwich City als Trainer zu den Fohlen. Der 45-Jährige gewann sein Auftaktspiel mit 3:1 gegen die TSG Hoffenheim und ist bei Fans und Spielern gleichermaßen beliebt.

So äußerte sich Jonas Hofmann in der BILD: "Er hat eine angenehme Art, ist ein bodenständiger Typ. In der Kabine ist auch der eine oder andere Witz dabei." Apropos Hofmann: Der 30-Jährige Routinier verlängerte seinen Vertrag bei Borussia Mönchengladbach bis 2025. Ein weiterer Verdienst von Virkus in seiner noch kurzen Amtszeit als Sportdirektor.

Acht Verträge laufen 2023 auf - Viskus hat noch viel Arbeit vor sich

Auch Alassane Plea hat sich bis 2025 an die Fohlen-Elf gebunden. Damit verlängerte ein weiterer Leistungsträger bei den Gladbachern. Virkus ist aber noch nicht am Ende seines Verlängerungs-Marathons angelangt. Mit Marcus Thuram und Yann Sommer sowie Ramy Bensebaini sind drei weitere Leistungsträger der Fohlen-Elf mit einem Vertrag ausgestattet, der 2023 ausläuft.

Kapitän Lars Stindl, Christoph Kramer, Tony Jantschke, Ersatzkeeper Tobias Sippel und Torwarttalent Jan Olschowsky stehen ebenfalls noch auf der Agenda von Viskus. Zudem ist die Verstärkung des Kaders bei Gladbach Thema. Nachdem Breel Embolo nach Monaco abgewandert ist, sucht Viskus für ihn noch einen Ersatz. Auf den neuen Sportdirektor der Fohlen-Elf wartet auch in der Zukunft noch viel Arbeit.

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