VfB Stuttgart gibt Kalajdzic nicht auf – Interessentenkreis wächst | OneFootball

VfB Stuttgart gibt Kalajdzic nicht auf – Interessentenkreis wächst

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Wohin führt die Reise von Saša Kalajdžić? Das ist nach wie vor die spannende Frage, nachdem der Stürmer zusammen mit seinen Kollegen vom VfB Stuttgart am vergangenen Samstag spektakulär den Klassenerhalt in letzter Minute klarmachen konnte. Schon länger wird Kalajdžić mit einem Abgang in Verbindung gebracht. Der VfB hat ihn aber noch nicht ganz aufgegeben. Vertraglich ist Kalajdžić bis 2023 an die Schwaben gebunden. Eine angemessene Ablöse gibt es dementsprechend nur noch in diesem Sommer zu holen. Oder der 24-Jährige verlängert doch? Das ist zwar wohl nicht im Interesse von Kalajdžić, der den Schritt zu einem größeren Klub machen möchte, aber das Thema ist aktuell dennoch auf dem Tisch. „Fakt ist und bleibt: Sasa hat noch ein Jahr Vertrag und wir sprechen auch mit ihm über eine Verlängerung“, gab Sportdirektor Sven Mislintat am Sonntag bei Sky90 zu Protokoll.

Kalajdžić in ganz Europa begehrt

Die vergangenen Tage wurde der österreichische Nationalspieler vermehrt als Lewandowski-Nachfolger beim FC Bayern München gehandelt. An Stuttgart ist aber noch niemand herangetreten. „Den Anruf der Bayern gab es nicht. Wenn er dann kommt, entscheide ich, ob ich abnehme oder nicht“, beteuerte Mislintat mit einem Augenzwinkern. Der deutsche Rekordmeister, der bereits beim Management von Kalajdžić angeklopft haben soll und laut Bild diese Woche ein Treffen mit den Spielervertretern abhält, ist dem Vernehmen nach nicht der einzige Verein, der sich momentan im Rennen befindet. Kalajdžić gilt in ganz Europa als begehrt. Als weitere Interessenten sind unter anderem Newcastle United, Benfica Lissabon, der FC Paris St. Germain und Borussia Dortmund im Gespräch. Der Bild zufolge stehen auf dem Preisschild für den kommenden Sommer etwa 20 Millionen Euro als Ablöse. Es würden aber noch keine konkreten Angebote vorliegen. Der kicker wiederum schreibt von etwa 25 Millionen Euro, die Kalajdžić im Falle eines Transfers kosten soll. Das letzte Wort in dieser Personalie ist bei Weitem also nicht gesprochen – zumal mit Blick auf das mögliche Stürmerkarussell im Sommer bisher nur der Dominostein Erling Haaland (vom BVB zu Manchester City) gefallen ist.

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