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Annika Becker·31. August 2021

UWCL-Quali-Hinspiele Runde 2: Gute Ausgangslage für TSG und Arsenal

Artikelbild:UWCL-Quali-Hinspiele Runde 2: Gute Ausgangslage für TSG und Arsenal

Heute standen die ersten Playoff-Partien der zweiten Qualifikationsrunde zur UEFA Women’s Champions League an, die restlichen Hinspiele folgen morgen. Die TSG Hoffenheim bekam es auswärts mit Rosengård zu tun, im letzten Spiel des Tages empfing Real Madrid das zuletzt bis ins Viertelfinale gekommene Manchester City.


Rosengård vs. Hoffenheim 0:3 (0:1)

Die TSG Hoffenheim begann ohne Torgarantin Nicole Billa, für sie startete Neuzugang Tine De Caigny. Der gelang mitten in einer Druckphase der Schwedinnen das 0:1 für Hoffenheim (29.). Auf Seiten von Rosengård war in der von beiden Seiten intensiv geführten Partie vor allem Mittelfeldspielerin Jelena Čanković auffällig, die immer wieder gefährliche Pässe und Standards spielte.

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Topstürmerin Billa kam dann in der zweiten Hälfte, das sehenswerte 0:2 erzielte aber eine Teamkollegin aus der Abwehr: Laura Wienroither hielt in der 71. Minute aus circa zwanzig Metern einfach mal drauf, der Ball senkte sich unangenehm und die australische Nationaltorhüterin Micah kam nicht mehr ran. Rosengårds Trainerin Renée Slegers schickte ihr Team rund um die erfahrene Caroline Seger in eine dramatische Schlussoffensive.

Hoffenheims hatte sein Wechselkontingent bereits ausgeschöpft, die kurzzeitig angeschlagene Chantal Hagel konnte nicht ausgewechselt werden, was Trainer Gallai von der Bank laut hörbar zum Ausdruck brachte: „Chanti muss!“ Und „Chanti“ traf: In der 93. Minute lupfte Hagel den Ball aus großer Entfernung über Micah hinweg an die Unterkante der Latte zum traumhaften 0:3. Hoffenheim hat somit hervorragende Voraussetzungen für das Rückspiel.


Arsenal London vs. Slavia Prag 3:0 (2:0)

Auch Arsenal ließ seine Topstürmerin in Person von Vivianne Miedema zunächst auf der Bank. Die Londonerinnen gingen schon in der 2. Minute durch einen Treffer von Nikita Parris nach Vorlage von Steph Catley in Führung.

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Bei Slavia Prag stand nach dem Abgang von Torhüterin Barbora Votíková zu Paris Saint-Germain die 20-jährige Olivie Lukášová im Tor. Deren Vorderfrauen waren bemüht, die Engländerinnen vom eigenen Sechzehner fernzuhalten. Dabei gaben sie aber immer wieder Standardsituationen her und schließlich durch ein Foul von Diana Bartovičová sogar einen Elfmeter. Den nutzte Kim Little zum 2:0 (31.).

Prag musste reagieren und wagte sich in Halbzeit zwei häufiger nach vorne. Während dieser zaghaften tschechischen Drangphase wurde dann Miedema eingewechselt, in ihren letzten zwei Spielen gegen Slavia Prag traf sie siebenmal, in diesem Spiel erzielte zumindest noch das 3:0 (72.) zum Endstand.


Real Madrid vs. Manchester City 1:1 (0:0)

Es war ein ausgeglichenes Spiel im Estadio Alfredo Di Stéfano unter den Augen von Florentino Perez. Real Madrid hatte mehr vom Spiel, aber es war nicht der Tag von Esther Gonzalez, die an diesem Abend mehrmals hätte treffen können. So jagte sie z.B. in der 44. Minute einen Elfmeter in den Madrider Nachthimmel.

Kurz nach der Pause (47.) nutzte Caroline Weir mit einem trockenen Schuss die Unordnung im gegnerischen Strafraum zum 0:1. In der 53. Minute war es wieder Gonzalez, die den möglichen Ausgleich per Kopf an die Latte setzte. Es sah so aus, als würde City diese Führung über die Zeit bringen, aber in der 92. Minute gelang Kenti Robles der Ausgleich. Sie nahm sich einen Nachschuss, Teamkollegin Nahikari García Pérez sprang über den Ball, der dadurch unhaltbar direkt neben dem Pfosten über die Linie ging.

Das Rückspiel wird unter diesen Voraussetzungen zur absoluten Spannungspartie.


Die weiteren Partien im Überblick:

FC Twente Enschede vs. Benfica Lissabon 1:1 (1:1)

Apollon Ladies FC vs. WFC Zhytlobud-1 Kharkiv 1:2 (1:1)