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·29. August 2025

Unruhe "nicht hilfreich": FCS gegen Aue bereits unter Druck

Artikelbild:Unruhe "nicht hilfreich": FCS gegen Aue bereits unter Druck

Es geht zwar erst in den 4. Spieltag, dennoch steht der 1. FC Saarbrücken beim Duell gegen Erzgebirge Aue (Samstag, 14 Uhr) bereits unter Druck – nicht zuletzt nach der schwachen Leistung in Osnabrück. Trainer Alois Schwartz stellt eine klare Forderung an seine Mannschaft.

"Müssen anders auftreten"

Ratlos hatte er sich nach dem Spiel in Osnabrück gezeigt, Trainer Alois Schwartz. Wie es in der zweiten Halbzeit zu einem derartigen Leistungsabfall gekommen war, das konnte sich der 58-Jährige nicht erklären. Auch fast eine Woche später hatte er bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag noch keine Antwort parat. Gleichwohl hielt Schwartz fest: "Wir haben zu wenig investiert, und nicht genug dagegen gehalten." Den Widerständen an der Bremer Brücke habe sich seine Mannschaft einfach ergeben. "Das darf nicht sein, da es schon letztes Jahr öfter aufgetreten ist", dachte Schwartz unter anderem an das Spiel in Aachen zurück.


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Für das Heimspiel gegen Erzgebirge Aue fordert FCS-Coach nun. "Wir müssen anders auftreten. Ich habe mit der Mannschaft darüber gesprochen, dass wir mehr investieren, mehr Meter machen und mehr Zweikämpfe gewinnen müssen. Das ist einfach elementar, damit es nicht zu solchen Ausrutschern kommt." Dass im Umfeld des Klubs derzeit viel Unruhe herrscht, auch im Hinblick auf die anvisierte Anpassung der Vereinsstrukturen, bezeichnete Schwartz als "nicht hilfreich". Druck verspüre er aber nicht. "Ich spüre eher Verantwortung gegenüber dem Verein und den Fans.

Transferplanung läuft "mit Hochdruck"

Gut möglich, dass es zu Wechseln in der Startelf kommen wird. "Es kann schon sein", meinte Schwartz, zumal das Testspiel gegen Hoffenheim unter der Woche trotz der 0:3-Niederlage einen Fingerzeig gegeben hätte. "Es war sehr ordentlich, das muss man wirklich sagen. Ich war teilweise erstaunt, wie wir Fußball gespielt haben gegen einen sehr guten Gegner, der mit voller Kapelle gespielt hat." Beim FCS kamen bis auf Kai Brünker, der geschont wurde, alle einsatzfähigen Spieler zum Einsatz. Und das waren somit eine ganze Menge, da nur Patrick Sontheimer, Vasi und Naifi (Kreuzbandriss) derzeit nicht zur Verfügung stehen. Maurice Multhaup ist aufgrund von Adduktorenproblemen allerdings noch fraglich.

Ein neuer Last-Minute-Transfer wird bis zum Spiel wohl nicht mehr hinzustoßen, dennoch werde "mit Hochdruck" nach einem Ersatz für den verletzten Sontheimer gesucht. Eile verspürt Schwartz trotz des nahenden Transferendes aber nicht, da anschließend auch vereinslose Spieler noch eine Option sein könnten. "Da kann man nochmal schauen, wenn man jetzt nicht das Richtige findet", so der 58-Jährige. "Wir müssen nichts überstürzen, nur dass man was gemacht hat." Möglicherweise fällt der Neuzugang dann auch unter die U23-Regel, denn diesbezüglich sieht Schwartz den FCS "ein bisschen dünn aufgestellt". Rund 13.000 Zuschauer werden am Samstag erwartet. Ein Sieg ist Pflicht, um mit einem guten Gefühl in die Länderspielpause gehen zu können. Denn vier Punkte aus drei Spielen werden den Ansprüchen des FCS nicht gerecht: "Wir haben uns ein bisschen mehr erhofft."

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