Unrühmliche Liste: Stambouli kann Eberl überholen

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Kommt Benjamin Stambouli heute in Bielefeld für den FC Schalke 04 zum Einsatz, wird es sein 105. Auftritt in der Bundesliga. Gelingt dem 30-Jährigen wiederholt kein eigener Treffer, lässt er in der Liste der torlosen Spieler Max Eberl, der mittlerweile Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach ist und über den Negativwert nur noch schmunzeln kann, auf Platz 18 hinter sich.

232 Profi-Pflichtspiele absolvierte Eberl in seiner aktiven Karriere, 104 davon in der Bundesliga, 76 Mal für Borussia Mönchengladbach - kein einziges Mal dufte der gelernte Rechtsverteidiger ein selbst erzieltes Tor bejubeln. "Wann hab ich aufgehört? 2004, das ist jetzt 17 Jahre her. Ich weiß nicht, warum dieser wunde Punkt jetzt wieder aufgerissen wird", entgegnete der Fohlen-Sportchef auf fussball.news-Nachfrage schmunzelnd.

Eberl: Meine Trainer sind an mir verzweifelt

Doch anschließend klärte Eberl auf, dass er als Sportdirektor der Fohlenh mittlerweile mit dieser Thematik erfolgreich abgeschlossen hat: "Nein, tatsächlich habe ich damit kein Problem. Ich weiß, dass ich Trainer hatte, die an mir verzweifelt sind, die das vielleicht auch verhindert haben, weil sie mich so defensiv aufgestellt haben. Ich kann damit wunderbar leben, kein Tor geschossen und trotzdem so viele Pflichtspiele im deutschen Profifußball absolviert zu haben. Darauf bin ich stolz!"

Diekmeier für Stambouli nahezu unerreichbar

Eines Tages wird vielleicht auch Stambouli so auf seine Karriere zurückblicken und muss sich dann hinterfragen, warum ihm nie ein Bundesliga-Tor gelungen ist. Oder aber, der Schalke-Verteidiger schafft es an den inklusive heute fünf verbleibenden Spieltagen dieser Saison, den Ball über die gegnerische Torlinie zu drücken. Ansonsten wären noch ein paar ehemalige Bundesliga-Spieler einzuholen. Zu Platz eins der Hitparade wird es allerdings kaum noch reichen. Diese führt Dennis Diekmeier mit 203 torlosen Partien an.