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·4. Dezember 2023

"Tuchel wäre es lieber": Hamann glaubt an Müller-Abschied

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Thomas Müller hat seine Fans am Wochenende mit Videos aus dichtestem Schneetreiben erfreut. Der Routinier des FC Bayern hatte wegen des Wintereinbruchs unverhofft frei, das Bundesliga-Spiel gegen Union Berlin ist ausgefallen. Ob der Weltmeister von 2014 seine Anhänger auch mit einer Vertragsverlängerung erfreut, bleibt derzeit offen. Dietmar Hamann glaubt aktuell nicht daran.

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Tuchel zunehmend genervt?

"Mein Gefühl sagt mir, dass sich die Wege trennen", erklärt der TV-Experte bei 'Sky90 - die Fußballdebatte'. "Es ist jetzt nicht der erste Trainer, wo er nicht mehr eine große Rolle spielt. Ich glaube, einem Tuchel wäre es lieber, wenn er nächstes Jahr nicht mehr da ist", argumentiert Hamann. Ihm falle auf, dass der Chefcoach der Münchner zunehmend genervt wirke, wenn es darum gehe, die vergleichsweise geringen Spielanteile von Müller zu erklären.


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"Entscheidung spätestens im Winter"

"Das ist Vereinssache. Du kannst den Trainer nicht jede Woche diese Fragen beantworten lassen. Du musst jetzt irgendwann, ich würde sagen spätestens im Winter, eine Entscheidung treffen", so Hamann. Der Vertrag von Müller läuft am Saisonende aus, der 34-Jährige hat zuletzt erklärt, seine Karriere in jedem Fall über die Heim-EURO 2024 hinaus zu planen. Laut Medienberichten gäbe es im Falle eines Abschieds vom FC Bayern reges Interesse auf dem Markt am Offensivspieler.

"So verdient wie kaum ein anderer"

Die Frage lautet wohl, ob sich beide Seiten wirklich vorstellen können, dass Müller seine Karriere anderswo ausklingen lässt als in München. "Es gibt wahrscheinlich keinen richtigen, aber mit Sicherheit einen falschen Zeitpunkt", weiß Hamann, wie schwierig die Angelegenheit werden kann. "Das ist ein Spieler, der so verdient ist wie kaum ein anderer beim FC Bayern, eine absolute Identifikationsfigur." Müller hat bisher 681 Pflichtspiele für seinen Jugendklub bestritten, könnte noch in der laufenden Spielzeit Sepp Maier als Rekordspieler ablösen.

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