Transfernews: Ex-Münchner in die 2. Bundesliga, Shaqiri vor Rückkehr? | OneFootball

Transfernews: Ex-Münchner in die 2. Bundesliga, Shaqiri vor Rückkehr?

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Beim vor sich hinschlummernden Wintertransfermarkt gab es am gestrigen Tag immerhin mal ein bisschen Bewegung. Zumindest wurde ein Wechsel zwischen zwei Bundesliga-Klubs abgewickelt. Hier findest du alles, was gestern in Sachen Transfers wichtig war.

Die Transfers des Tages

Timo Becker wird den Rest der laufenden Spielzeit nicht bei Schalke 04, sondern bei Hansa Rostock absolvieren. Die Knappen verleihen den Innenverteidiger, dessen Vertrag noch bis 2023 läuft, an den Zweitligakonkurrenten. Spielpraxis und eine Luftveränderung werden ihm guttun, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

Kwasi Okyere Wriedt wechselt von Willem II Tilburg zu Holstein Kiel. Der Mittelstürmer, der zuvor bei Bayern II kickte und auch zwei Bundesliga-Einsätze für die Münchner auf dem Konto hat, kehrt damit zurück nach Deutschland und unterschreibt bis 2025.



Bayer Leverkusen kann sich freuen, denn das nächste schwedische Juwel gehört ab sofort zur Werkself. Der 16-jährige Jardel Kanga kommt von IF Brommapojkarna und schließt sich zunächst einmal der U19 des Klubs an. Eine klassische Investition in die Zukunft.

Der FC Arsenal wiederum verleiht Innenverteidiger Pablo Mari an Udinese Calcio – eine Kaufoption soll nicht bestehen. Bei Arsenal kam Mari, der dort noch einen Vertrag bis 2024 besitzt, das letzte Mal am 22. September zum Einsatz.

Den größten Deal des Tages machten zwei Bundesligisten unter sich aus. BVB-Youngster Ansgar Knauff wird für anderthalb Jahre an Eintracht Frankfurt ausgeliehen und soll dort auf den Flügeln für Furore sorgen.

Nach knapp drei Monaten ohne Einsatz kehrt Hannes Wolf Borussia Mönchengladbach zunächst einmal den Rücken zu. Der englische Zweitligist Swansea City leiht den 22-Jährigen, der in der vergangenen Saison noch insgesamt 43 Mal für Gladbach zum Einsatz kam, bis zum Ende der Saison aus.

Im Sommer lieh der Hamburger SV Tommy Doyle für ein Jahr von Manchester City aus – aus dem Jahr wurde nun aber nichts. Wie beide Vereine am Donnerstag bestätigten, kehrt Doyle frühzeitig auf die Insel zurück, wo er künftig für Cardiff City aufläuft.


Die Gerüchte des Tages

Verstärkung im Sturm könnte Hertha BSC aktuell gut gebrauchen. Wie die ‚Bild‘ berichtet, besteht daher auch Interesse an Ermedin Demirović vom SC Freiburg, der mit seiner Rolle im Breisgau nicht zufrieden sein soll und einen Wechsel daher wohl nicht ablehnen würde. Im Gespräch ist wohl eine Leihe mit Kaufoption sein.

Bei Hertha außen vor wiederum ist Verteidiger Márton Dárdai, der deshalb zum FC Basel ausgeliehen werden könnte. Das berichtet zumindest der ‚kicker‘.

Bei Borussia Mönchengladbach würde man mittlerweile für den Rest der Saison auf Denis Zakaria verzichten, sollte durch einen Transfer genug Geld eingenommen werden. Laut ‚Bild‘ hat auch der FC Bayern Interesse, soll aber nur 4,5 Millionen Euro zahlen wollen – also ziemlich genau die Hälfte der Gladbacher Forderung.

Kehrt Xherdan Shaqiri in die Bundesliga zurück? Möglich wäre es zumindest, befindet sich der 30-Jährige aktuell wohl in Gesprächen mit mehreren Klubs, da er Olympique Lyon verlassen möchte. Die Freigabe für einen Wintertransfer hat er laut ‚L’Équipe‘, ein offizielles Angebot soll ihm aber noch nicht vorliegen.

Der VfL Bochum ist zwar gerade erst ins DFB-Pokal-Viertelfinale eingezogen, nun muss der Verein aber möglicherweise erst einmal einen Abgang verkraften. Innenverteidiger Armel Bella Kotchap soll Udinese Calcio bereits sein „Go“ zu einem Wechsel gegeben haben, weshalb die Verhandlungen wohl laufen.


Das Gesprächsthema des Tages

Zum Pokal-Aus von Borussia Dortmund hat natürlich die ganze Mannschaft beigetragen. Ein BVB-Spieler steht aber irgendwie doch sinnbildlich für das Scheitern der Dortmunder. Axel Witsel rückte für Mo Dahoud in die Startelf und erzielte nicht nur ein Eigentor, sondern legte auch insgesamt keine gute Leistung hin. Wie die ‚Ruhr Nachrichten‘ nun berichten, sei eine Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrags quasi ausgeschlossen, eher könnte sogar ein vorzeitiger Abschied im Winter über die Bühne gehen.


Das Quatschgerücht des Tages

Bayer Leverkusen hat laut ‚fussballtransfers.com‘ ein Angebot für Mitchell Bakker auf dem Tisch liegen. Newcastle United würde den Niederländer wohl gerne verpflichten und bietet satte 17,5 Millionen Euro. Gemessen daran, dass Leverkusen „nur“ sieben Millionen Euro für Bakker zahlte, wäre der Gewinn natürlich erfreulich. Da Bakker unter Trainer Seoane aber gesetzt ist, wäre ein Abschied sehr verwunderlich.