Top-Transfers unter dem Radar: Diese Neuzugänge könnten explodieren

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Jan Schultz

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Auf dem Transfermarkt herrscht auch in diesem Jahr wieder reges Treiben, allein in der 1. Bundesliga zählt ‚transfermarkt.de‘ bisher über 300 Transfers.

Bei einer derartigen Flut an Deals kann schon mal der eine oder andere untergehen – gerade dann, wenn der Blick auch auf die internationale Bühne geht. Wir beleuchten daher acht Transfers, die etwas unter dem Radar geflogen sind – obwohl sie das Potential für eine große Überraschung mitbringen.

Rodrigo de Paul

Gemessen an der Ablösesumme gehört der Argentinier zu den teuersten Profis dieses Sommers, bemerkt haben den Transfer aber nur wenige. Atlético Madrid hat für ihn knapp 35 Millionen Euro an Udinese Calcio überwiesen. Es könnte bestens angelegtes Geld sein. Denn der frischgebackene Copa-América-Sieger bringt eine Einsatzbereitschaft mit, wie sie essenziell für den Fußball von Diego Simeone ist. Als Box-to-Box-Spieler gefällt er zudem ebenso mit einer gewissen Qualität im Aufbau wie auch im Abschluss. Er könnte ein Schlüsselspieler werden.

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Patson Daka

Auch der Stürmer aus Sambia gehört zu den hochpreisigen Spielern, denn Leicester City hat für ihn 30 Millionen Euro auf den Tisch gelegt. In Salzburg, wo die letzten Jahre zahlreiche Topspieler ihre ersten Schritte gemacht haben, überzeugte Daka als Nachfolger von Erling Haaland auf ganzer Linie. 27 Tore in 28 Ligaspielen sind eine Ansage, die auch Jamie Vardy schon wahrgenommen haben dürfte. Kann Daka in England nun an diese Leistungen anknüpfen, hat Leicester den Nachfolger für Altmeister Vardy für viele unbemerkt bereits gefunden.

Florian Thauvin

Laut ‚transfermarkt.de‘ hat der Weltmeister von 2018 noch immer einen Marktwert von 17 Millionen Euro. Sein neuer Klub Tigres UANL musste allerdings keinen Cent nach Marseille überweisen, denn dort war Thauvins Vertrag ausgelaufen. Der Sprung nach Mexiko mag auf den ersten Blick abstrus wirken, doch der Verein hat mit Franzosen ja schon gute Erfahrungen gemacht. André-Pierre Gignac hat sich schnell einen Heldenstatus erarbeitet, Thauvin ist ähnliches zuzutrauen.

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Lukas Nmecha

Nmecha in Wolfsburg – da war doch schon einmal was! Als Leihprofi hatte der U21-Europameister ein halbes Jahr lang kein Glück in Niedersachsen, weshalb er zu Manchester City zurückkehrte. Gerade in der letzten Saison, als er zur Leihe in Anderlecht kickte, hat er sich aber klar weiterentwickelt. Der Stürmer überzeugte im Klub ebenso wie in der U21-Auswahl des DFB-Teams mit einer guten Torquote, Tiefenläufen und der Fähigkeit, Bälle festzumachen. Damit ist er mindestens ein erstklassiger Back-up für Wout Weghorst – oder eventuell gar dessen Sturmpartner.

Carles Aleñá

Der Mittelfeldmann galt einst als das nächste ganz große Talent aus Barças berühmter Nachwuchsabteilung. Im Profiteam bekam der Hochgelobte dann aber nur selten die Chance, sich auch wirklich zu zeigen. Während seiner Leihe zu Getafe gelang ihm dies zuletzt, weshalb ihn der Madrider Vorstadtklub für fünf Millionen Euro direkt fest verpflichtet hat.

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Elseid Hysaj

Der 27-jährige Albaner gehörte in den letzten Jahren zu den konstantesten Außenverteidigern der Serie A, kann dabei sogar auf beiden Seiten spielen. Und trotzdem war er im Sommer ablösefrei zu haben. Lazio hat sich bedankt und zugeschlagen. Das dürfte nun auch wegen Maurzio Sarri funktionieren. Unter dem Neu-Coach der Laziali hatte Hysaj in Neapel einst den Durchbruch geschafft.

Steven Berghuis

Ajax Amsterdam ist vor allem als Ausbildungsverein bekannt, der auf junge Talente setzt. Eher selten holen die Niederländer auch mal erfahrenere Profis dazu. Tatsächlich hat das aber zumeist sehr gut funktioniert. Dušan Tadić glänzte 2018/19 in der Königsklasse, die Rückkehrer Davy Klaassen und Daley Blind liefern konstant ab. Ähnliches erwarten die Bosse nun auch von Berghuis, den sie von Feyenoord losgeeist haben. Der 29-Jährige war zuletzt einer der besten Spieler der Liga, sammelte beeindruckende 32 Scorerpunkte.

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Mitchel Bakker

Die Position des Linksverteidigers war bei Bayer Leverkusen zuletzt eine Baustelle. Mit Bakker könnte die Werkself nun die passende Lösung an Land gezogen haben. Der dynamische Niederländer bringt einen gewissen Vorwärtsdrang und solide Flanken mit. Defensiv bietet er zudem Flexibilität, da er auch als linker Innenverteidiger agieren kann.

Nicht umsonst konnte er seine Spielanteile bei PSG gerade unter Thomas Tuchel klar hochschrauben. Und mit 21 Jahren hat er gewiss auch noch reichlich Potential.