Top 5: Das ist der beste Trainer der bisherigen Bundesliga-Saison

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Jan Schultz

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Die Bundesliga pausiert momentan, vielleicht kehrt sie diese Saison sogar überhaupt nicht mehr zurück. Wir wollen zwar nicht den Teufel an die Wand malen, küren aber trotzdem schon einmal die besten Trainer der aktuellen Spielzeit. Spoiler: Jürgen Klinsmann ist nicht dabei.

Platz 5: Christian Streich

Wir haben uns irgendwie schon daran gewöhnt, dass das badische Original in Freiburg richtig gute Arbeit abliefert. Schließlich hält der Sport-Club trotz bescheidener Mittel Jahr für Jahr (mit einer Ausnahme) die Klasse. In dieser Saison haben die Freiburger absolut gar nichts mit dem Abstieg zu tun, stattdessen dürfen sie bei nur einem Zähler Rückstand auf den sechsten Rang von Europa träumen.


Platz 4: Urs Fischer

Ganz so weit ist es bei Union Berlin noch nicht. Und dennoch hat der Aufsteiger die Erwartungen klar übertroffen. Bei acht Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz scheint der Klassenerhalt fast schon eingetütet zu sein.

Das haben die Köpenicker ihrem Trainer zu verdanken. Der Schweizer ist dem Klischee entsprechend trotz des Fehlstarts (fünf Pleiten nach sieben Spielen) ruhig geblieben und hat an den richtigen Stellschrauben gedreht – mit Erfolg.


Platz 3: Marco Rose

In der Vorsaison hat Borussia Mönchengladbach nur haarscharf den Einzug in die Champions League verpasst, so richtig zufrieden war man im Umfeld wegen des Spielstils aber nicht. Mit Rose holten die Fohlen im Sommer daher einen Trainer ins Boot, der für ein gnadenlos offensives System steht. Und das funktionierte auf Anhieb!

Die Borussia grüßte lange Zeit von der Spitze und begeisterte zudem mit tollem Fußball. Obwohl die großen Erfolgserlebnisse mit Ausnahme des Derbysiegs zuletzt ausgefallen sind, steht der VfL als Vierter trotzdem noch richtig gut da.


Platz 2: Julian Nagelsmann

Wie auch in der Bundesliga-Tabelle steht Leipzig einen Rang vor Gladbach. Denn der ambitionierte 32-Jährige passt wie die Faust aufs Auge zu den ambitionierten Sachsen. Entsprechend erfolgreich ist die Zusammenarbeit seit dem ersten Tag.

Der Übungsleiter hat das Offensivspiel, vor allem in Ballbesitz, klar weiterentwickelt. Tempogegenstöße und eine stabile Abwehr (beste Defensive der Liga) zeichnen RasenBallsport trotzdem weiterhin aus. Der Lohn dafür war die Herbstmeisterschaft und der Einzug ins Viertelfinale der Champions League.


Platz 1: Markus Gisdol

Wer hätte vor gut einem halben Jahr gedacht, dass Gisdol in einem Ranking von Bundesliga-Trainern mal an erster Stelle auftaucht? Wir jedenfalls nicht. Nach insgesamt wenig überzeugenden Stationen bei Hoffenheim und dem HSV schien sein Start als Effzeh-Trainer ins Bild zu passen. Mit einem Punkt aus den ersten drei Spielen rutschte Köln schließlich ans Tabellenende.

Dann aber kam die Wende. Binnen einer Woche fuhr der Aufsteiger drei Siege ein, auch im neuen Jahr setzte sich die Erfolgsserie fort. Gegen Dortmund und Bayern setzte es trotz mutiger Auftritte zwar deutliche Pleiten, Gisdol wich von seinem Kurs aber nicht ab.

Der 50-Jährige lässt seine Mannschaft nahezu perfekten Konterfußball spielen, Spielern wie Jhon Córdoba und Mark Uth hat er plötzlich wieder zur Topform verholfen. Zudem sind auch Youngster wie Ismail Jakobs, Noah Katterbach oder Jan Thielmann nun fester Bestandteil des Kaders.

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Und der Erfolg gibt Gisdol recht: Klare Siege gegen Freiburg, Hertha und Gelsenkirchen lassen die Geißböcke plötzlich sogar von Europa träumen.