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·23. September 2022

Testspiele: KSC und 96 bezwingen Erstligisten – nur Kiel mit Pleite

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Während der Länderspielpause waren am Donnerstag gleich zwölf Mannschaften der 2. Bundesliga am Ball. Der Karlsruher SC (5:2 gegen Mainz) und Hannover 96 (2:0 gegen Bremen) setzten dabei ein Ausrufezeichen gegen Bundesligisten, während Hansa Rostock dem VfL Wolfsburg zumindest ein torloses Remis abrang. Eine Niederlage gab es nur für Holstein Kiel im Test mit Liga-Konkurrent Eintracht Braunschweig (0:7).

Drei Bundesligisten ohne Sieg

Ingesamt fünf Treffer schenkte der Karlsruher SC dem 1. FSV Mainz 05 im Testspiel ein. Wanitzek (2.) und Jung (18.) brachten den KSC früh in Führung, ehe Mainz zurückschlug – doch schon vor der Pause erzielten die Badener weitere Tore durch Kaufmann (35.) und Ballas (45.). Zwei Vorlagen gingen jeweils auf die Konten von Batmaz und Heise, während Arase (74.) das Ergebnis zum Schluss beachtlich in die Höhe schraubte.

Wesentlich unspektakulärer, aber mindestens genauso effektiv zeigte sich Hannover 96 gegen Werder Bremen (2:0). Die Partie verlief über weite Strecken auf Augenhöhe, doch nach der Pause wirbelte Youngster Tresoldi einmal mehr für die Niedersachsen – und erzielte zwei Treffer (54./81.). Die Defensive hielt bei zahlreichen Torchancen der Bremer stand, wie es auch beim F.C. Hansa Rostock im torlosen Vergleich mit dem VfL Wolfsburg der Fall war. Überwiegend traten die Wölfe mit Spielern aus der ersten Elf an, wohingegen Jens Härtel auf einen Mix der Last-Minute-Neuzugänge und bisherigen Reservisten setzte.

Den einzigen Test zwischen zwei Zweitligisten lieferten Eintracht Braunschweig und Holstein Kiel ab, bei dem die Störche ordentlich unter die Räder kamen. Beim 7:0-Erfolg schnürte Lion Lauberbach einen Viererpack.

Fränkische Klubs trumpfen auf

In den Freundschaftsspielen mit ausländischen Klubs konnten besonders die fränkischen Vereine glänzen. So feierte der 1. FC Nürnberg am Ende des Tages einen 4:3-Sieg in einer rasanten Begegenung mit dem FC St. Gallen. Daferner (9.) und Wekesser (11.) trafen früh, danach machten es Lohkemper (30.) und Wintzheimer (44.) vermeintlich deutlich. Die Schweizer kamen erst im zweiten Abschnitt mit drei Toren zurück.

Die SpVgg Greuther Fürth lieferte sich derweil einen Schlagabtausch mit dem FC Blau-Weiß Linz, den die Kleeblätter dank der Treffer von Julian Green und Armindo Sieb mit 2:1 für sich entscheiden konnten. Erfreulich für die Fürther: Gideon Jung feierte nach zahlreichen Verletzungen sein Comeback.

Mit einem Remis gegen den dänischen FC Nordsjaelland musste sich der Hamburger SV begnügen. Erst in der Schlussphase der Partie konnten die Elbestädter einen 0:2-Rückstand durch Tore von den Nachwuchsspielern Sanne (81.) und Suhonen (88.) ausgleichen. Andersherum machte es der SSV Jahn Regensburg, der gegen den SKN St. Pölten zwei doppelte Führungen verspielte. Die Tore von Owusu (4./10.) und Gimber (26.) reichten am Ende zu einem 3:3-Unentschieden.

Lobinger macht die Lautrer froh

Selbstvertrauen tankte hingegen Arminia Bielefeld, das einen souveränen 3:0-Sieg gegen Rot-Weiss Essen aus der 3. Liga einfuhr. Christian Gebauer konnte sich doppelt in die Torschützenliste eintragen, während Bryan Lasme den dritten Treffer besorgte. Ähnlich erging es dem SV Darmstadt 98, der ebenfalls gegen einen Drittligisten testete – im Duell mit Wehen Wiesbaden gab es ein fulminantes 4:4-Remis. Zu den Treffern von Warmin und Honsak (2x) kam ein Eigentor hinzu.

Einen Sieg holte sich zum Schluss auch der 1. FC Kaiserslautern, der gegen Oberligist FK Pirmasens testete. Kiprit (6.) brachte die Roten Teufel früh in Führung und legte danach auch den Treffer von Lobinger (34.) auf. Im zweiten Abschnitt war Lobinger erneut (60.) erfolgreich, woraufhin Wunderlich (79.) noch erhöhte. Der Ehrentreffer für Pirmasens sorgte für einen 4:1-Erfolg.

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