Stindl: "Gehe davon aus, dass Borussia meine letzte Station sein wird" | OneFootball

Stindl: "Gehe davon aus, dass Borussia meine letzte Station sein wird"

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Borussia Mönchengladbach hat die Vorbereitung auf die neue Saison aufgenommen. Nach anderthalb schwierigen Jahren soll es unter Daniel Farke wieder aufwärts gehen. Lars Stindl dürfte dabei eine Schlüsselrolle zukommen. Der Routinier geht nach aktuellem Stand in sein letztes Vertragsjahr.

Ende August wird Stindl 34 Jahre alt, auch deshalb besteht bei ihm keine Eile. "Meinen letzten Vertrag habe ich auch erst im Laufe der Saison verlängert, es ist alles total entspannt. Ich genieße jeden Moment mit den Jungs und im Training zu sein", erklärt Stindl gegenüber der Rheinischen Post. Er mache sich zwar schon Gedanken über die Zeit nach der aktiven Laufbahn, Interesse am Trainerjob ist vorhanden. "Momentan fühle ich mich sehr gut, wenn es so bleibt im Frühjahr, dann kann ich mir gut vorstellen, weiterzumachen", sagt der Ex-Nationalspieler aber auch.

"Zugesagt habe ich dem TSV Wiesental"

Gladbach dürfte dabei der erste und wohl auch einzige Ansprechpartner sein. "Zugesagt habe ich dem TSV Wiesental, meinem Heimatverein, dass ich irgendwann nochmal dort spiele. Aber als Profi gehe ich davon aus, dass Borussia meine letzte Station sein wird", betont Stindl. Der Spielführer ist seit 2015 im Verein, hat bislang 240 Pflichtspiele für Gladbach absolviert. Die Verbindung geht längst über ein normales Verhältnis zu einem zeitweisen Arbeitgeber hinaus.

"Sehe mich irgendwann auch in der Weisweiler-Elf"

Angesprochen auf den ersten Auftritt seines ehemaligen Kollegen Raffael in einer Traditionsmannschaft der Fohlen erklärt Stindl: "Ich sehe mich irgendwann auch in der Weisweiler-Elf mit Tony Jantschke, Patrick Herrmann, Christoph Kramer und Tobias Sippel. Es wäre mit eine Ehre. Aber es ist noch etwas hin." Schließlich will der 33-Jährige mit Gladbach in der neuen Saison für Furore sorgen und auch ganz persönlich eine wichtige Rolle unter Farke einnehmen. In der abgelaufenen Saison reichte es nur für vier Bundesliga-Tore.

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