Simon Terodde im ausführlichen Gespräch über Karriere und Tore | OneFootball

Simon Terodde im ausführlichen Gespräch über Karriere und Tore

Logo: SchalkeTOTAL

SchalkeTOTAL

Schon in der letzten Woche veröffentlichte Fachmagazin Kicker die Mitschrift eines 90-minütigen Gesprächs mit Simon Terodde, dem gegenwärtig noch Co-Rekordtorschützen der 2. Liga. Obwohl erst seit wenigen Monaten bei Schalke 04, kommt es in seiner Liste der wichtigsten Tore bereits vor. Zudem erfährt man viel über seinen Karriereverlauf.

Die Anfänge von Simon Teroddes Fußballkarriere lagen bekanntlich beim MSV Duisburg, wo der in Bocholt geborene und in Rhede aufgewachsene hoch aufgeschossene Stürmer (1,90 Meter) fünf Jahre in der Jugend spielte und den Sprung zu den Profis schaffte. Zwar kam er dort zu seinem Debüt in der zweiten Bundesliga, blieb aber ohne dauerhafte Einsatzchance. Deshalb ging er einen Schritt zurück und wechselte zur zweiten Mannschaft des 1. FC Köln in die Regionalliga. Der dortige Trainer Frank Schäfer sollte sich als prägend für seine weitere Karriere entpuppen.

So antwortet Simon Terodde auf die Frage, welcher Trainer ihn am meisten geprägt hat mit dessen Namen. „Ohne Frank Schaefer hätte ich nie erreicht, was ich erreicht habe.“ Eine wegweisende Entscheidung sei es gewesen, in die Regionalliga zu diesem Trainer zu gehen. „Er hat mir verdeutlicht, dass es für einen Stürmer nicht nur darum geht, Tore zu schießen, sondern auch defensiv fleißig zu sein.“

Neururer machte Terodde in Bochum stark

Seine nächste Station war dann Union Berlin: „Der perfekte Schritt, als junger Spieler dorthin zu wechseln. Eine wunderbare Zeit, an die ich mich gerne zurückerinnere.“ Dort traf er ebenfalls regelmäßig, inzwischen wieder in der 2. Bundesliga. Als ein neuer Trainer dennoch nicht mehr auf ihn setzte, kam die Rettung auf einer Harley Davidson vorbeigefahren: Peter Neururer. Dieser holte Terodde zum VfL Bochum, mit dem er zum ersten Mal Torschützenkönig der 2. Bundesliga wurde.

Ab da habe er sich wirklich im Profifußball angekommen gefühlt. Zuvor habe er zu anderen Zweitliga-Torschützenkönigen wie Alex Meier oder Lukas Podolski noch stets aufgeblickt. Anschließend wurde er noch zwei weitere Male Torschützenkönig, sodass er inzwischen den Rekord einstellen konnte und demnächst wohl brechen wird.

Weitere Themen sind eben jenes wichtigste Tor, bei dem eben der FC Schalke 04 zum Thema wird, die Gründe für seinen typischen Torjubel und die Antworten auf die Fragen nach seinem emotionalsten, seinem anspruchsvollsten, seinem schnellsten und seinem spätesten Tor. Am besten liest man das komplette, sehr ausführliche Interview selbst.

In diesem Artikel erwähnt
Impressum des Publishers ansehen