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Paul Cichon·10. Juli 2023
🏎️ S04-Neuzugang weit vorn! Die schnellsten Spieler der 2. Bundesliga
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Paul Cichon·10. Juli 2023
Im modernen Fußball spielt Schnelligkeit ja bekanntlich eine immer größere Rolle. Nicht nur bei FIFA, sondern auch auf dem realen Fußballplatz ist Pace entscheidend.
Die Bundesliga führt dazu eine eigene Statistik, die zeigt, welche Spieler im deutschen Unterhaus in der vergangenen Saison mit besonders hohen Geschwindigkeiten geblitzt wurden. Unter den Top 15 sind dabei unter anderem ein Neu-Schalker und drei abgestiegene Profis.
24 Spiele macht der Deutsch-Kameruner für die Magdeburger. Dabei gelangen dem Linksverteidiger zwar nur eine Vorlage, ordentlich Geschwindigkeit konnte er dennoch auf den Rasen bringen. 35,45 km/h reichen für Platz 15.
Auf dem geteilten 13. Platz findet sich Fürths Ragnar Ache wieder. Die Leihgabe der Eintracht wird wohl auch in der nächsten Saison keine Minuten für die Frankfurter sammeln. Nach Informationen der ‚Bild‘ weckt der pfeilschnelle Stürmer Begehrlichkeiten in der zweiten Liga. Verständlich, wenn jemand neben großer Geschwindigkeit auch noch eine gewisse Torgefahr ausstrahlt.
Ebenfalls pfeilschnell und Torgefährlich ist Mikkel Kaufmann. Seine Fähigkeiten weckten allerdings nicht nur Interessen in der Zweiten Liga, sondern auch die von Union Berlin. In der kommenden Saison wird der Däne für die Köpenicker auflaufen und seine Geschwindigkeit im deutschen Oberhaus einsetzen.
Ache wurde nur von einem Teamkollegen übertrumpft. Als hängende Spitze spielend kam Armindo Sieb zwar nicht auf das gleiche Scoring-Output, wie die Frankfurt Leihgabe, konnte sich aber mit 35,67 km/h zumindest in dieser Kategorie vor seinen Teampartner setzen.
Einer von zwei Lauterern in dieser Kategorie ist der Kapitän der Elf vom Betze. Jean Zimmer durchbrach mit 29 nochmal die Schallmauer von 35 km/h und hatte damit maßgeblichen Anteil an der guten Saison des FCK.
In die Top-10 schaffte es Bakery Jatta. Der Hamburger Flügelspieler war Teil der besten Offensive der Liga. Verletzungsbedingt konnte er seine PS allerdings nur in 24 Spielen auf den Rasen bringen.
Auf Platz neun schafft es ein mittlerweile ehemaliger Rostocker. In diesem Sommer unterschrieb Frederic Ananou bei VV St. Truiden und wechselte ablösefrei in die Niederlande. In der vorangegangenen Saison sprintete der Rechtsverteidiger aber noch durch die Liga und wurde dabei mit 35,88 km/h gemessen.
Absteiger Sandhausen stellt mit Chima Okoroji ebenfalls einen Spieler in dieser Liste. 35,99 km/h reichten für Platz 8. Der Linksverteidiger ist nach Sandhausens Abstieg aktuell vereinslos. Wer noch etwas Tempo für sein Team sucht, der könnte Okoroji nun wohl verhältnismäßig günstig verpflichten.
Noch schneller als Team Kollege Jean Zimmer war Kenny Prince Redondo. Mit über 36 km/h war der Linksaußen unterwegs. Sein Tempo ermöglichten ihm am Ende auch insgesamt 10 Scorerpunkte.
Der abwärtsstrudel des Rechtsverteidigers ging in dieser Saison einfach weiter. Nach dem es für den ehemaligen U21-Nationalspieler bei der Hertha nicht mehr lief wechselte Klünter in die zweite Liga zu Bielefeld. Dort konnte er den Abstieg nicht verhindern. Klünter brachte dennoch ordentlich Tempo mit und befindet sich aktuell, wie Okoroji, auf Vereinssuche.
Der Nürnberger Stürmer konnte in seiner ersten Zweitligasaison so richtig überzeugen. Neben dem fünftem Platz in diesem Ranking erzielte der taltentierte Duah auch noch elf Buden.
Ein Neu-Schalker könnte trotz Abstieg mit Bielefeld auch in der nächsten Saison zu den schnellsten Spielern der Liga gehören. Auf das Projekt Schalke hat der Neuzugang wohl richtig Lust. In seinem Testspieldebüt erzielte der Stürmer gleich einen Doppelpack. 36,22 km/h reichen für Platz drei.
Den dritten Platz teilt sich Lasme mit einem der, wie vielleicht Lasme in der nächsten Saison, mit seinem Verein aufsteigen konnte. Erst im Winter wechselte der Schweizer Stojilkovic nach Darmstadt, wurde dort aber auf Anhieb wichtig. Seine Schnelligkeit besorgten dabei drei wichtige Treffer gegen die Mitkonkurrenz aus Kaiserslautern und Hamburg.
Einen Tick schneller war Hannovers Maximilian Beier. Mit 36,43 km/h wusste die Hoffenheim-Leihgabe zu überzeugen und steuerte zusätzlich sieben Treffer bei. Nun will der 20-jährige bei seinem Stammklub auch in der ersten Liga überzeugen.
Der schnellste Spieler der zweiten Liga ist gleichzeitig auch der zweitschnellste der beiden deutschen Topligen. Nur Karim Adeyemi ist schneller als der wuselige Außen von Paderborn, der sich mit 36,58 km/h an die Spitze des Zweitligarankings setzt.