Roundup: Fürth siegt deutlich, FCN holt späten Sieg

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Greuther Fürth holt am Dienstag einen souveränen 3:0-Sieg gegen Eintracht Braunschweig. Der 1. FC Nürnberg jubelt spät, schlägt Erzgebirge Aue mit 1:0. Im Parallelspiel setzt sich Darmstadt 98 mit 3:1 gegen die Würzburger Kickers durch.

Fürth holt ungefährdeten Dreier

Mit Greuther Fürth empfing am Dienstagabend der Tabellenzweite der 2. Bundesliga mit Eintracht Braunschweig den Tabellen-15. Und der Favorit wurde seiner Rolle früh gerecht. Genauer genommen klingelte es bereits in der 9. Spielminute. Raums Flanke fand Ernst, der aus sieben Metern äußerst sehenswert per Seitfallzieher zum 1:0 für die Hausherren traf. Die Truppe von Trainer Leitl übte nach dem Führungstreffer weiter Druck aus - und wurde belohnt. Nielsen wurde in der 18. Spielminute von Diakhite im Strafraum zu Fall gebracht. Den nachfolgenden Elfmeter verwandelte Hrgota mit einem souveränen Schuss ins linke Eck zum 2:0. Für noch deutlichere Verhältnisse sollten die Fürther in der 33. Spielminute sorgen. Hrgota, der zuvor von Green bedient wurde, flankte flach zu Nielsen, der im Fall auf 3:0 erhöhte. Mit dieser deutlichen Führung ging es in die Halbzeit.

Nach dem Wiederanpfiff wurde etwas Druck aus der Partie genommen, schließlich führten die Fürther auch souverän mit 3:0. Doch in der 51. Spielminute bot sich dann doch gleich eine Riesenchance für die Hausherren, die Seguin, der an Fejzic scheiterte, aber liegen ließ. Von Braunschweig kam weiter wenig, derweil aber nochmal von Fürth, das über Raum kam. Die nachfolgende Flanke auf Ernst beförderte dieser aber per Kopf auf Fejzic. Nennenswertes passierte im Anschluss nicht mehr, sodass die Fürther am Ende einen verdienten 3:0-Erfolg bejubeln durften.

Nürnberg jubelt spät

Am 30. Spieltag empfing der Tabellenzehnte Aue den Tabellen-14. 1. FC Nürnberg. Im Erzgebirgsstadion verzeichnete der Club die erste vielversprechende Chance. In der 7. Spielminute legte Möller Daehli für Shuranov auf, dessen Abschluss an den Pfosten flog. Glück für Aue, das wenige Minuten später (13.) selbst am Zug war. Krüger bediente Strauß, der blitzschnell abzog, seinen Schuss jedoch von Margreitter abfälschen ließ. Die Kugel flog knapp am linken Pfosten vorbei. Im Gegenzug war in der 24. Spielminute wieder der FCN am Drücker. Diesmal wieder durch Möller Daehli, der einen perfekten Ball auf Shuranov spielte, der allerdings aus freier Abschlussposition in die Arme von Männel lupfte. Wenige Minuten vor dem Halbzeit-Pfiff (42.) wurde es nochmal gefährlich. Hochscheidts Freistoß segelte an Mathenia vorbei. Doch Nazarov hatte zu wenig Glück bei der Aktion und köpfte den Ball knapp über das Tor drüber, weshalb es nach 45 Minuten noch 0:0 stand.

Das Spiel ging auch im zweiten Durchgang so weiter, wie es beendet wurde: Abwartend, wobei die Nürnberger durchaus am Zug waren, die Führung zu erzielen. Die Auer versuchten immer wieder, die Franken zu stoppen, schafften dies auch. So brauchte es Einzelaktionen wie in der 71. Spielminute, als Möller Daehli es per Solo probierte. Sein Schuss stellte für Männel aber kein Problem dar. Für den FCN hätte Dovedan in der 81. Spielminute noch eine Möglichkeit gehabt, doch auch hier war Männel zur Stelle. Allerdings gaben die Franken noch nicht auf und wurden dafür auch belohnt. Der eingewechselte Hack wurde in der 85. Spielminute bedient und schloss aus kurzer Distanz erfolgreich ab. Das war die späte 1:0-Führung für den 1. FC Nürnberg, die zugleich den Sieg besiegelte.

Darmstadt verpasst Würzburg nächste Niederlage

Das Tabellenschlusslicht aus Würzburg empfing am 30. Spieltag den SV Darmstadt 98. Die erste gute Möglichkeit gab es für die Würzburger Kickers. In der 3. Spielminute scheiterte aber Pieringer im Eins-gegen-Eins an Klaus. Richtig turbulent wurde es ab der 21. Spielminute. Würzburgs Sontheimer zog aus rund 20 Metern ab, allerdings genau in die Arme von Klaus. Auf der Gegenseite hatte Darmstadt (24.) die Chance, wobei Hollands Abschluss am Tor vorbeiflog. Zwei Minuten darauf hielt sich Munsy das Sprunggelenk, nachdem er von Holland getroffen wurde. Für ihn ging es zum Glück weiter. Der Treffer fiel derweil erst in der ersten Minute der Nachspielzeit: Dietz wehrte den Ball mit der Hand ab, den Strafstoß für Darmstadt verwandelte Dursun zur 1:0-Halbzeit-Führung.

Was ging noch für die Würzburger? In der 62. Spielminute flog ein Abschluss von van la Parra nur knapp am Tor vorbei, dafür jedoch konnten sich die Hausherren in der 63. Spielminute belohnen: Nach Vorbarbeit von Feltscher war Dietz mit einem Rechtsschuss zum Ausgleich erfolgreich. Van la Parra, der bereits Gelb-verwarnt war, sah indes in der 67. Spielminute Gelb-Rot. Wenig später ließen die Darmstädter (72.) die Führung liegen, als Berko aus guter Schusslage links am Tor vorbeischoss. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein, blieben die Gäste nämlich weiter dran. Dadurch wurde Skarke freigespielt, der aus gut 15 Metern per Volley abzog und zum 2:1 traf. Die Würzburger waren erneut bedient, konnten in der Folge auch keine Gegenwehr mehr leisten, sodass Platte in der 93. Spielminute mit dem 3:1 endgültig für klare Verhältnisse sorgte - dabei blieb es, Darmstadt siegte.