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·14. November 2023

Rooney und Birmingham in der Krise – hat der Club einen Fehler gemacht?

Artikelbild:Rooney und Birmingham in der Krise – hat der Club einen Fehler gemacht?

Mit Wayne Rooney als Trainer wollte Birmingham City den nächsten Schritt gehen. Doch mittlerweile ist der Club unter dem neuen Übungsleiter in einer Negativspirale angekommen.

War die Verpflichtung von Rooney ein Fehler?

Der traditionsreiche englische Club Birmingham City träumt seit Jahren von einer Rückkehr in die Premier League. In den vergangenen Jahren war bei dem Ex-Club von Jude Bellingham jedoch der ein erbitterter Abstiegskampf in der Championship angesagt. In diesem Jahr startete das Team aus der Second City gut in die Saison und fand sich nach elf Spieltagen im Aufstiegsrennen auf Platz sechs wieder. Völlig überraschend entschied man sich vor der Länderspielpause im Oktober Trainer John Eustace (44) zu entlassen.


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Der Grund für diese Entscheidung war, dass der ehemalige englische Nationalspieler Wayne Rooney (38), der davor bei D.C. United in der MLS Trainer war, zur Verfügung stand. Der Club zögerte nicht lang, entließ Eustace und installierte mit dem 38-Jährigen einen klangvollen Namen, der den arg gebeutelten Club zurück in die Premier League führen sollte. Dass man nach Jahren im Abstiegskampf einen Trainer entlassen hatte, der das Team zwischenzeitlich auf Platz sechs geführt hatte, sorgte für einige verwirrte Blicke.

Zwar gelangen Eustace in seinen letzten sieben Ligaspielen nur noch zwei Siege, jedoch hat sein Nachfolger Rooney eine bisher katastrophale Bilanz aufzuweisen. In fünf Spielen holte er einen mageren Punkt und ging mit Birmingham City viermal als Verlierer vom Platz. Dies sorgte dafür, dass die Rückkehr in die Premier League in weite Ferne gerückt ist und der Club nun auf Platz 18 steht und nach unten gucken muss. Zwar hat man noch acht Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, aber die Entwicklung ist alarmierend.

Insbesondere, da noch 30 Spieltage zu spielen sind, bekommen die Fans von Birmingham City Sorgenfalten auf der Stirn und müssen einmal mehr an den Abstiegskampf der vergangenen Jahre denken. Sicherlich ist es noch zu früh, um die Arbeit von Rooney endgültig zu bewerten, allerdings ist eine klare Tendenz erkennbar. Bevor sich Rooney hinterfragt, sollte die sportliche Führung dies tun, denn sie hab unnötigerweise in einer vielversprechenden Position den Trainer getauscht.

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(Photo by Graham Chadwick/Getty Images)

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