Reus verrät: "Natürlich" mal an Abschied vom BVB gedacht | OneFootball

Reus verrät: "Natürlich" mal an Abschied vom BVB gedacht

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Mit 32 Jahren gehört Marco Reus zu den älteren Feldspielern bei Borussia Dortmund. Der Kapitän steht aktuell noch bis 2023 unter Vertrag, ein Karriereende zu diesem Zeitpunkt scheint noch nicht avisiert. Fest steht aber wohl, dass der Angreifer seine Laufbahn beim BVB beendet.

Der geborene Dortmunder kehrte bekanntlich 2012 von Borussia Mönchengladbach zu dem Klub zurück, der ihn im Jugendbereich wegen körperlicher Defizite aussortiert hatte. Im Sommer feiert Reus also ein Jahrzehnt bei den Profis der Schwarzgelben. Es ist nicht zuletzt diese selten gewordene Vereinstreue, die den Spielführer beim eigenen Publikum zum absoluten Liebling macht. Dabei gab es durchaus Gelegenheiten, sich anderen Klubs anzuschließen.

"Natürlich denkt man darüber nach"

"Natürlich denkt man darüber nach, wenn man Angebote von verschiedenen Teams bekommt, von Top-Klubs, aber das gehört zum Geschäft und irgendwann muss man sich entscheiden", erklärt Reus gegenüber dem US-Portal ESPN. "Mein Herz hat mir immer gesagt, dass ich mich hier am wohlsten fühle." Die Entscheidung für einen Verbleib beim BVB sei ihm dabei nie schwer gefallen, betont Reus. "Vor 80 000 Fans zu spielen, darauf will man doch nicht verzichten."

"Entscheidungen stets von Herzen kommen lassen"

Entsprechend empfindet der Nationalspieler auch keine Reue, in seiner Karriere nicht den Schritt zu einem internationalen Top-Klub gewagt zu haben, der ein noch höheres Standing genießt als Borussia Dortmund. "Ich habe all meine Entscheidungen stets von Herzen kommen lassen. Das ist einfach, wie ich als Person ticke", erklärt Reus. Das Herz sprach bei jeder Gelegenheit eines Wechsels für den Verbleib beim BVB. Als besonders bemerkenswert gilt eine Vertragsverlängerung im Februar 2015: Dortmund befand sich in einer monatelangen Krise und hatte auf einem Abstiegsplatz überwintert, Reus hätte den Klub per Ausstiegsklausel verlassen können. Stattdessen verlängerte er vorzeitig, strich die Klausel und führte das Team noch nach Europa.

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