RB Leipzig: Nagelsmann setzt gegen Frankfurt auf Belastungssteuerung

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Mit 0:1 lag RB Leipzig am Samstagabend im Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt zur Pause hinten. Aus der Kabine kam daraufhin eine stark veränderte Elf: Trainer Julian Nagelsmann nahm insgesamt drei Änderungen vor und brachte Willi Orban, Emil Forsberg und Yussuf Poulsen neu in die Partie. Doch die Auswechslungen von Dayot Upamecano, Dani Olmo und Alexander Sørloth waren eher nicht leistungsbedingt – sondern vorher genau so abgesprochen, wie Nagelsmann auf der Pressekonferenz nach der Partie verriet. Im Fall von Upamecano und Orban hatte der Coach die Arbeitsteilung bereits im Vorfeld angekündigt und beiden Spielern öffentlich je eine Halbzeit versprochen. Nun erklärte er, dass er auch die beiden anderen Wechsel "aus den gleichen Gründen" vorgenommen habe. Auf der Mittelstürmer-Position wollte der Übungsleiter mit der Aufteilung zum einen beide Spieler schonen und zum anderen auch mit einem frischen Poulsen in der zweiten Halbzeit neue Impulse setzen, um "noch ein bisschen mehr Pressing-Momente" zu kreieren. Dadurch sollte die Mannschaft "besseren Anschluss finden, um einfach Konter-Situationen einzuleiten".

"Wir müssen die Belastung ein bisschen steuern"

Bei Olmo und Forsberg hatte Nagelsmann Sorge, dass noch mehr Belastung zu Verletzungen führen könnten: "Mit Dani und Emil war es auch so besprochen", berichtete der RB-Coach. "Dani hat jetzt zweimal 90 gespielt, wenn er heute wieder 90 spielt und am Dienstag wieder 90, dann spielt er vielleicht noch einmal und dann sitzt er [verletzt, Anm. d. Red.] auf der Tribüne. Wir müssen einfach die Belastung ein bisschen steuern in den Spielen bis Weihnachten", erklärte er seine Entscheidung. Auch wenn die Spieler selbst natürlich immer spielen wollten, gab Nagelsmann an, dass es ja einen geben müsse, "der etwas weiter denkt". Gerade mit Hinblick auf das zeitnahe Champions-League-Partie am Dienstagabend (21:00 Uhr) gegen Paris Saint-Germain, das wie er anmerkte ebenfalls wieder ein Auswärtsspiel ist, sei die Belastungssteuerung besonders wichtig.