Ousmane Dembélé meldet sich zu Wort und rechnet mit allen ab | OneFootball

Ousmane Dembélé meldet sich zu Wort und rechnet mit allen ab

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Ousmane Dembélé bricht sein Schweigen: Nachdem er sich jahrelang aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, meldet er sich nun nach den Vertragsquerelen beim FC Barcelona zu Wort und setzt zu einem Rundumschlag an.

Der französische Flügelstürmer scheint zutiefst enttäuscht über die Vorgänge der letzten Tage und Wochen. Insbesondere über die Ansage von Barça-Sportdirektor Mateu Almany, der am Donnerstagmorgen öffentlich erklärt hatte, dass Dembélé den Klub so rasch wie möglich verlassen müsse, da er den im Sommer auslaufenden Kontrakt nicht verlängern wolle und sich nicht als Teil des Projekts sehe.

“Ich habe während vier Jahren Dinge über mich gelesen, ohne mich je zu verteidigen”, beginnt der Franzose sein Statement, das er in den sozialen Medien verbreitet. Damit sei nun Schluss. “Von heute an, werde ich ehrlich antworten ohne auf irgendwelche Erpressungsversuche Rücksicht zu nehmen”, führt Dembélé aus. Schliesslich weist er auf die schwierigen letzten Monate und Jahre hin, wo er Verletzungen und auch Corona überstanden hat und wo er in Trainings stets das Beste gegeben und die Anweisungen seiner Trainer umgesetzt habe, “ohne etwas zu hinterfragen”.

“Leistung zu zeigen, wie ich es immer getan habe, ist meine Passion. Ich bin mir absolut im Klaren darüber, dass ich grosses Glück habe, den schönsten Beruf der Welt auszuüben”, schreibt Dembélé weiter.

Reaktion auf Barça-Statement

Wichtig sei ihm die absolute Transparenz. Dann richtet er sich direkt an Almany, der am Donnerstagmorgen behauptet hatte, dass Dembélé nicht “Teil des Projekts Barcelona” sein wolle. Dies dementiert der französische Nationalspieler vehement: “Ich verbiete jedem mir Absichten zu unterstellen, die ich nie hatte. Ich verbiete jedem für mich oder meinen Berater, dem ich vollumfänglich vertraue, zu sprechen.”

Dembélé fühlt sich Barça weiterhin verpflichtet, greift die Katalanen aber auch direkt an: “Ich bin voll involviert und stehe meinem Klub und meinem Trainer zur Verfügung. Ich habe immer alles für meine Teamkollegen und auch Partner gegeben. Ich bin kein Mann, der bescheisst und noch weniger ein Mann, der sich auf irgendwelche Erpressungsversuche einlässt.”

Wie reagiert Barça?

Offen ist, wie der FC Barcelona auf dieses Statement reagiert, das auch viel Kritik am Verein und dessen öffentliche Aussagen enthält. Ob Dembélé noch einmal das Trikot von Barça tragen darf, ist offen. Geht es nach ihm, will er dies tun. Wahrscheinlich sogar bis Saisonende und nicht bloss bis zum Ende dieses Monats, wenn das gegenwärtige Transferfenster endet.

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