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·23. September 2022

Nach Marseille-Ausschreitungen: Verletzter Eintracht-Fan zurück in Frankfurt

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Gute Nachrichten für Eintracht Frankfurt. Der SGE-Fan, der im Rahmen der Ausschreitungen beim Champions-League-Spiel in Marseille schwer verletzt worden war, konnte nun zurück nach Frankfurt gebracht werden.

Das berichtet der kicker. Der Anhänger war am Rande der Champions-League-Partie in Marseille von einer Rakete am Hals getroffen worden und eine Treppe hinabgestürzt. Mit drei gebrochenen Rippen und einem gebrochenen Halswirbel musste der Mann, der an den Ausschreitungen nicht beteiligt gewesen war, acht Tage lang in einem Krankenhaus in Marseille bleiben. Zudem hatte er eine große Menge Blut verloren.

Am Mittwochabend wurde der Fan per Flugzeug zurück nach Frankfurt und zur weiterführenden Behandlung in eine Unfallklinik gebracht. In einer Videobotschaft wünschte ihm Eintracht-Kapitän Sebastian Rode im Namen der Mannschaft gute Besserung. Die SGE hoffe, "dass es dir schnell wieder besser geht und du bald wieder im Stadion mit uns feiern kannst". Die Randale in Marseille nannte Rode ein "absolutes Unding".

UEFA-Ermittlungen laufen

Welche Konsequenzen die UEFA aus den Vorfällen in der südfranzösischen Hafenstadt ziehen wird, steht noch nicht fest. Gegenwärtig laufen laut kicker Ermittlungen in insgesamt neun Fällen. So wirft das Disziplinarkomitee des Verbandes den Fans der Eintracht rassistisches Verhalten (ein Fan soll den Hitlergruß gezeigt haben), das Werfen von Gegenständen, das Abbrennen von Feuerwerkskörpern sowie Sachbeschädigung vor.

Den Marseille-Anhängern wird ebenfalls das Werfen von Gegenständen und das Abbrennen von Feuerwerkskörpern angelastet. Darüber hinaus müssen sich die OM-Unterstützer wegen des Benutzens von Laserpointern, Zuschauerunruhen und der Blockade von Rettungswegen verantworten.

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