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Nach EM-Ausschreitungen: Wackelt die WM 2030 in Großbritannien und Irland?

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News | Ausschreitungen in England und insbesondere rund um Wembley haben das EM-Finale begleitet. Dies könnte Auswirkungen auf die Bewerbung für die Ausrichtung der WM 2030 haben.

Ausschreitungen bringen WM-Ausrichtung in Gefahr

Das EM-Finale zwischen England und Italien lief sowohl auf als auch neben dem Platz alles andere als erfolgreich für die britischen Gastgeber. Die Ausschreitungen inklusive des Stadionsturms können nun weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 sollte in Großbritannien und Irland stattfinden – so der Plan der Verantwortlichen. Die gemeinsame Austragung wackelt jetzt allerdings stark nach den Vorkommnissen am Sonntag. „Es wird nicht geholfen haben. Außerhalb des Stadions sah es nach Chaos aus“, soll ein Verantwortlicher des englischen Fußballverbandes (FA) dem Telegraph mitgeteilt haben.

Die Sicherheitskräfte haben keine gute Arbeit geleistet, ließen viele Personen ohne Ticket ins Stadion stürmen und schienen mit der Situation überfordert zu sein. Dazu kommen gewalttätige Ausschreitungen in London, die den gesamten Tag andauerten. Premierminister Boris Johnson glaubt hingegen nicht, dass die Geschehnisse der WM-Bewerbung geschadet haben. Die Konkurrenz für 2030 besteht derzeit aus einer gemeinsamen Bewerbung von Spanien und Portugal. Weitere Interessenten werden sich noch melden.

Die FA erwartet eine hohe Geldstrafe von der UEFA und sehr wahrscheinlich einige Geisterspiele, wie der Telegraph weiter berichtet. Englische Politiker sind ebenfalls sehr unzufrieden mit dem Bild, das abgegeben wurde. Es warten Anhörungen auf die Verantwortlichen.

Photo by: WIktor Szymanowicz/Imago

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