Nach der 0:3-Schlappe in Dortmund: So schaut's aus, Sechzig! | OneFootball

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·4. Dezember 2023

Nach der 0:3-Schlappe in Dortmund: So schaut's aus, Sechzig!

Artikelbild:Nach der 0:3-Schlappe in Dortmund: So schaut's aus, Sechzig!

VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)

BORUSSIA DORTMUND 2 - TSV 1860 MÜNCHEN 3:0


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So brüllte der Löwe: Richter (Note 3) - Lang (5), Verlaat (5), Kwadwo (5), Greilinger (5/84. Tarnat) - Rieder (5), Starke (5) - Schröter (5), Zejnullahu (4/63. Vrenezi 5), Guttau (5) - Lakenmacher (5/84. Ludewig).

BVB 2: Ostrzinski – Tattermusch, Pfanne, Suver, Bueno – Roggow, Pohlmann (90. Kamara), Azhil (90. Lütke-Frie) – Hettwer (87. Bamba), Eberwein, Elongo-Yombo.

Tore: 1:0 (63.) Pohlmann, 2:0 (78.) Hettwer, 3:0 (81.) Azhil.

Gelbe Karten: Elongo-Yombo - Kwadwo, Lang.

Zuschauer/Löwenanteil: 1.833/900.

Schiedsrichter: Daniel Bartnitzki (Note 1). Fehlerlose Partie. Großartige Performance in seinem fünften Drittliga-Einsatz. Es spricht für ihn, dass man ihn als Spielleiter eigentlich nicht wahr genommen hat.

Die db24-Spielwertung: Note 3,5. Die Löwen hatten in der ersten Hälfte eine gute Struktur im Spiel, einzig die Chancenverwertung war mangelhaft. Auch der Gegner kam zu Torchancen, die jedoch von David Richter zunichte gemacht wurden. Nach dem Seitenwechsel bauten die Löwen aus unerklärlichen Gründen ab, die Dortmunder Talente filitierten die Sechziger am Ende.

Die db24-Kurvenanalyse: Note 6. Erbärmlich: Das Zünden von Pyro-Technik fast über die gesamte Spielzeit wird erneut die Kasse der KGaA schwer belasten. Das gesteuerte Scheichlied ist inzwischen ein Gassenhauer - dass die eigenen e.V.-Köpfe einen großen Anteil am Dilemma bei Sechzig haben, wird bewusst ausgeblendet. Lobenswert, na klar: 900 Fans an einem Sonntagabend und diesen Wetterbedingungen auf Tour. Das Leidenspotential ist immer noch gewaltig.

Zum Lachen: Die großen Erinnerungen an tolle Löwen-Spiele im Signal Iduna Park - gegen die Erste des BVB. Ja, das gab es auch mal.

Zum Weinen: Die Stümperei vor des Gegners Tor - selten war ein Löwen-Team harmloser.

Mein Löwen-Held: David Richter war wieder bester Löwe - er bekommt von Trainer Jacobacci zurecht den Vorzug gegenüber Marco Hiller. Auch bei 1860 sollten endlich alle mal verstehen, dass man sich (noch) im Leistungssport befindet.

Der Löwen-Spruch des Tages: “Wir brauchen vorne einen Mann, der die Chancen verwertet.” Maurizio Jacobacci.

So schaut’s aus, Sechzig: Die Löwen - eine Lame Duck. Man spürt förmlich, wie unprofessionell dieser Klub auf vielen Ebenen agiert. Das ist bestenfalls Landesliga.

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