Moukoko vor Rekord: Das sind die 10 jüngsten Buli-Profis aller Zeiten

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Dominik Berger

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Nicht erst seit dieser Saison ist Dortmunds Youssoufa Moukoko in aller Munde. Das schwarz-gelbe Supertalent steht nach seinem 16. Geburtstag vor seinem Debüt für den BVB, das ihn zum jüngsten Bundesliga-Profi aller Zeiten machen würde.

Ein Blick in die Top 10 der aktuellen Liste von ‚Transfermarkt‘ zeigt auch: Der BVB dominiert in dieser Kategorie.

Platz 10: Maximilian Beier (17 Jahre, 3 Monate, 22 Tage)

Beginnen wir beim „Rentner“ in dieser Liste. Maximilian Beier von der TSG Hoffenheim gab erst in diesem Jahr sein Debüt für die Kraichgauer – bei der 0:1-Niederlage gegen den SC Freiburg. Da können für den Mittelstürmer aber noch einige schönere Spiele folgen, schließlich hat auch Beier im besten Falle noch etwas Bundesliga-Zeit vor sich.



Platz 9: Simon Asta (17 Jahre, 3 Monate, 17 Tage)

Nur unwesentlich jünger als Beier war bei seinem Debüt Augsburgs Simon Asta, das ist allerdings schon zwei Jahre her. Im Mai 2018 durfte der Rechtsverteidiger das erste Mal Bundesliga-Luft schnuppern. Interessante Parallele zu Beier: Der Gegner ebenfalls SC Freiburg – auch hier gewannen die Breisgauer.


Platz 8: Josha Vagnoman (17 Jahre, 2 Monate, 27 Tage)

Vagnoman, der immer noch beim HSV aktiv ist, ging den wahrscheinlichsten Weg, um Bundesliga-Profi zu werden, und heuerte beim HSV an, schließlich waren die Hamburger mal ununterbrochen in der ersten Liga. Vagnoman debütierte in der Spätphase des Bundesliga-Dinos und das auch noch gegen den undankbarsten Gegner: Beim FC Bayern setzte es eine 0:6-Packung.


Platz 7: Jude Bellingham (17 Jahre, 2 Monate, 21 Tage)

Dortmunds Mittelfeldmotor hat ein bewegtes Jahr 2020 bald hinter sich: Profidebüt in England mit 16, Wechsel zum europäischen Spitzenklub BVB, bald darauf Bundesliga-Debüt gegen Gladbach, Champions League-Debüt und wenig später auch noch das Debüt in der englischen Nationalmannschaft. 2021 kann für Bellingham eigentlich nur langweiliger werden.


Platz 6: Giovanni Reyna (17 Jahre, 2 Monate, 5 Tage)

Wir machen weiter im BVB-dominierten Block: Gio Reyna ist nun schon fast ein ganzes Jahr beim BVB dabei und in Rekordzeit zum Spitzenspieler avanciert. Dazu passt auch sein Debüt, das Großes prophezeite. Beim denkwürdigen 5:3-Sieg in Augsburg debütierte einst auch Erling Haaland für den BVB, seit dieser Saison sind beide unzertrennlich.


Platz 5: Ibrahim Tanko (17 Jahre, 1 Monat, 30 Tage)

Den BVB-Hattrick komplettiert der ghanaische Wunderstürmer Ibrahim Tanko, der gemeinsam mit Lars Ricken 1994 den Baby-Sturm des BVB bildete. In Tankos Vita finden sich zwei deutsche Meisterschaften und auch der CL-Sieg 1997 mit dem BVB, allerdings stand er in der Saison nur insgesamt 43 Minuten auf dem Platz.


Platz 4: Jürgen Friedl (17 Jahre, 26 Tage)

Jetzt wird es historisch: beim 5:1-Sieg gegen Hannover 96 gab Jürgen Friedl 1976 sein Debüt für die Frankfurter Eintracht. Eine Weltkarriere ergab sich aus dem Bundesliga-Debüt allerdings nicht, Friedl machte nur drei Bundesliga-Spiele für die SGE und wechselte vier Jahre später bereits wieder den Verein.


Platz 3: Florian Wirtz (17 Jahre, 15 Tage)

In Köln wird man sich wohl immer noch ärgern, dass man sein größtes Talent nicht halten konnte. So debütierte Florian Wirtz eben beim verhassten Nachbarn aus Leverkusen. Es war ein Auftakt nach Maß, denn die Werkself bezwang Werder Bremen im Mai 2020 mit 4:1. Seither stiegen Wirtz‘ Einsatzzeiten kontinuierlich an, mittlerweile kommt der Mittelfeldspieler auf 20 Einsätze für die Werkself.


Platz 2: Yann Aurel Bisseck (16 Jahre, 11 Monate, 28 Tage)

Aber auch beim FC setzte man 2017 auf die ganz junge Jugend und ließ bei der 0:2-Heimniederlage gegen Hertha BSC Yann Aurel Bisseck für die Domstädter auflaufen. Zwei weitere Einsätze kamen in der Bundesliga hinzu. Aktuell kickt Bisseck bei Guimarães in Portugal, wohin er vom 1. FC Köln ausgeliehen wurde. Es ist bereits sein dritter Leihverein in Folge.


Platz 1: Nuri Şahin (16 Jahre, 11 Monate, 1 Tag)

Der bisherige Spitzenreiter trug beim Debüt wenig überraschend ein schwarz-gelbes Trikot. Nuri Şahin debütierte in einer rabenschwarzen Zeit für den BVB. Es sollte aber nur der Auftakt zu einer raketenartigen Entwicklung in Dortmund sein. Spätestens als Ziehvater Jürgen Klopp Şahin als Spielmacher installierte.

Das alles stand am 6. August 2005 noch in den Sternen, als der Mittelfeldmann beim 2:2 gegen den VfL Wolfsburg sein Debüt gab. Sollte Youssoufa Moukoko heute gegen Hertha auflaufen, wird Şahin nach gut fünfzehn Jahren auf den zweiten Platz verbannt.