Mit hoher Kaufoption: VfB vor Ausleihe von Sportings Tomas | OneFootball

Mit hoher Kaufoption: VfB vor Ausleihe von Sportings Tomas

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Der VfB Stuttgart wartet im Kalenderjahr 2022 noch auf sein erstes Pflichtspieltor. Insgesamt sind den Schwaben in 20 Ligaspielen der laufenden Saison nur 22 Treffer gelungen. Den zweitbesten Schützen hat der Klub dabei mit Marc Kempf gerade erst an Hertha BSC verkauft. Nun steht die Verpflichtung einer neuen Offensivkraft bevor. Von Sporting kommt Tiago Tomas.

Entsprechende Medienberichte verdichteten sich bereits am Donnerstag, laut kicker.de steht der Vollzug des Deals am Freitag unmittelbar bevor. Der Portugiese soll zunächst für eine Leihgebühr von 500 000 Euro bis 2023 beim VfB unterkommen. Stuttgart habe sich anschließend eine Kaufoption gesichert, die in Lissabon die Kassen klingeln lassen würde. Satte 14 Millionen Euro würde Tomas den VfB demnach kosten, sollte er sich dem Klub dauerhaft anschließen.

Kein ausgewiesener Torjäger

Der U21-Nationalspieler Portugals passt ins Beuteschema, das die Verantwortlichen im Ländle seit einigen Jahren auserkoren haben, der 19-Jährige gilt als äußerst talentiert und durchaus vielseitig. Allerdings ist wohl fraglich, inwieweit er die große Harmlosigkeit im Angriff in der laufenden Saison, die für Stuttgart längst zum Kampf gegen den Abstieg geworden ist, beheben kann. In 48 Spielen in Portugals höchster Spielklasse sind ihm nur drei Treffer gelungen, wenngleich einschränkend zu erwähnen ist, dass die meisten dieser Einsätze als Joker von der Bank erfolgt sind.

Neuer Rekordtransfer?

Immerhin weist Tomas schon einige Erfahrung auf höchstem Niveau auf, unter anderem kam er in fünf der sechs Gruppenspiele der aktuellen Champions-League-Saison zum Einsatz. Sporting schaltete in der Gruppe unter anderem Borussia Dortmund aus. Die doch regelmäßigen Minuten, die der Teenager bei den Grün-Weißen bekommen hat, weisen sein Talent aus. Dem VfB wäre das eine neue Rekord-Ablöse wert, sollte sich die Kaufoption in ihrer Höhe bestätigen. Bisher gaben die Schwaben für niemanden mehr aus als für Nicolas Gonzalez, der kolportiert etwa 11,3 Millionen Euro gekostet haben soll.

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