Meunier schiesst erneut gegen PSG-Sportdirektor Leonardo

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Borussia Dortmunds Neuzugang Thomas Meunier hat sich nach seinem Abgang von Paris St. Germain erneut kritisch gegenüber Sportdirektor Leonardo geäussert.

Der Sportdirektor von PSG hatte Thomas Meunier nämlich vorgeworfen, trotz auslaufendem Vertrag nicht mehr am Finalturnier der Champions League teilnehmen zu wollen. Beim neuen BVB-Mann stoss dieser Vorwurf auf grosse Unverständlichkeit.

“Ich bin in Dortmund zusammen mit meinem Berater fast auf die Knie gegangen, um die Zustimmung zu bekommen, die Saison in der Champions League mit PSG zu beenden”, rechtfertigte sich Meunier im Interview mit “RTBF”. Leonardo habe ihn zuvor gefragt, ob er bereit wäre, die Champions League zu spielen. “Ich habe ihm gesagt: ‚100 Prozent. Ich werde bis zum Ende dabei sein. Ich will das abschliessen. Selbst wenn wir im Viertelfinale ausscheiden sollten. Ich möchte bei der Gruppe sein, meine letzten Momente so intensiv wie möglich erleben und mit PSG in der Champions League und den beiden Cups spielen.‘ Daraufhin sagte mir Leonardo, dass sie versuchen, eine Lösung zu finden”, erklärte der Verteidiger, der anfügte: “Und was lese ich in den Medien? Dass Meunier seinen Vertrag nicht verlängern will, dass mich das nicht interessiert. Das war etwas undankbar in Sachen Kommunikation.”

Angeblich habe Leonardo beim BVB angerufen, um klarzumachen, dass man Meunier halten möchte. Der 28-Jährige habe aber verstanden, “dass der Wille, mit mir zu verlängern, gar nicht wirklich da war.”

Auch die Art und Weise, wie sein Abschied bei PSG ablief, stösst dem Defensivspieler auf: “Ich musste meine Koffer packen und bekam einen Brief vom Anwalt des Vereins. Darin stand, dass ich nicht mehr willkommen war und nicht mehr zum Training kommen durfte. Auch nicht in der letzten Woche. Das fand ich unglaublich. Ich habe nicht einmal einen Anruf erhalten, um mich wissen zu lassen, dass ich einen Brief bekommen würde oder nicht mehr willkommen wäre. Mein Berater rief mich an und erzählte mir, dass er eine E-Mail aus Paris erhalten hat. Ziemlich feige…”